PRG realisiert „Feuerwerk der Turnkunst“

Show Event Feuerwerk der Turnkunst Hamburg
25.02.2015
Übersicht

Europas erfolgreichste Turnshow beendet „Vertigo“ und plant „Imagine“ für 2016

Die Organisatoren von Europas erfolgreichster Turnshow „Feuerwerk der Turnkunst“ resümieren am Ende einer Tour der Superlative. Das Programm „Vertigo“ unter der Leitung von Heidi Aguilar, die auch Regie führte, und Geschäftsführer und Produktionsleiter Wolfram Wehr-Reinhold begeisterte in 20 Städten fast eine Viertelmillion Zuschauer bei insgesamt 31 ausverkauften Vorstellungen. Damit konnten nach Abschluss der vierwöchigen Tour die erwarteten Zuschauerzahlen weit übertroffen werden. Der Turn- und Sportfördergesellschaft als Veranstalter gelang es auch in diesem Jahr, für ihr „Feuerwerk der Turnkunst“ internationale Top-Künstler und Athleten zu verpflichten. Dazu zählte die Gruppe Marcel et ses Drôles Femmes ebenso wie Lisa Rinne am Trapez oder auch die mit Pyrotechnik spektakulär in Szene gesetzten Dunking Devils mit ihrer Basketball-Performance.

Neben der eigentlichen Tournee endete aber auch ein vorangegangener Vorbereitungsmarathon hinsichtlich Technik und Sicherheit. „Uns war klar, dass die Tournee technisch so anspruchsvoll sein würde wie nie zuvor. Doch das Technikteam hat in intensivem Dialog mit der Produktionsleitung für jede noch so schwierige Herausforderung stets eine adäquate Lösung angeboten“, so Wolfram Wehr-Reinhold. Immerhin mussten in 20 vollkommen unterschiedlichen Veranstaltungsarenen die stets gleichen Bedingungen geschaffen werden, um den reibungslosen Ablauf der Show-Choreografie zu gewährleisten. Doch das im Vorfeld vom Projektmanager der Turn- und Sportfördergesellschaft, Christian Boese, und Jens Gerhardt von PRG ausgearbeitete Technikkonzept erwies sich als rundherum perfekt, was Wehr-Reinhold bereits für die folgenden Produktion optimistisch einstimmt: „Wir können künftig technisch anspruchsvolle Acts sehr viel besser in unsere Show integrieren und somit auch neue überraschende turnerische Akzente setzen.“

Headrigger und Sicherheitsbeauftragter Jens Gerhardt, der erstmals für die gesamte Sicherheit verantwortlich war, legte dafür aber auch in fünf Tagen gut 4.500 Kilometer zwischen den einzelnen Auftrittsarenen zurück, um Hallendächer zu besichtigen, Fluchtwege zu recherchieren und Brandschutzvorrichtungen zu besichtigen. Laut Heidi Aguilar waren die technischen Gegebenheiten mehr als alles andere verantwortlich für die gelungene „Vertigo“ Tournee 2015. Die gestiegenen Anforderungen an die Technik, sei es für die Beleuchtung, Beschallung, Special Effects oder auch den Auf- und Abbau beziehungsweise die Sicherung der Künstler sind im Laufe der Jahre komplexer und anspruchsvoller geworden.

Dazu kommen die Anforderungen durch die Künstler und Artisten. Was kann an welcher Stelle an die Decke gehängt werden, was muss abgebaut werden, welche Trägerhöhen können realisiert werden, welches Gewicht hält der Boden aus. „Wir müssen alles dafür tun, dass es nicht zu einem Unfall kommen kann“, betont Jens Gerhardt.

Um die Belastung insbesondere der Flugshows bei der „Vertigo“ Tournee zu ermitteln, wurde anhand der Darbietung von Lisa Rinne, die am schwingenden Trapez eine neuartige Luftartistik präsentierte, die Spitzenlast gemessen, die auf eine so genannte Artistiktraverse wirkt. Mit diesen errechneten Werten ermittelte Gerhardt die notwendige Größe des Trägers, an dem die Geräte befestigt werden.

Um bei der Prüfung auf alle Details achten zu können, ist neben der jahrelangen Erfahrung der Experten auch eine Checkliste unabdingbar. Diese wird im Vorfeld von Christian Boese, Projektmanager Events und Technik der Turn- und Sportfördergesellschaft, erstellt und abgearbeitet. In diesem Jahr war diese Checkliste besonders umfangreich, zumal bei der Licht- und Tontechnik der „Vertigo“ Tournee nochmals aufgerüstet wurde und somit ein noch größeres Gewicht auf den Dachträgern der Arenen lastete.

Wolfram Wehr-Reinhold: „Time to say Goodbye. Aber von mir ein ganz besonderer Dank an diejenigen, die den wohl härtesten Job auf der Tour hatten: unsere Techniker und die großartige Crew von PRG.“ Die Planung für die nächste Tour mit dem Titel „Imagine“ hat bereits begonnen.

Weitere Bilder vom "Festival der Turnkust" hier in der Bildergalerie

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