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Wie PRG die AIBA Box-WM ohne "Technischen K.o." meistert

12.10.2017 Sportevents
Übersicht

Vom 25. August bis zum 02. September 2017 flogen in der Sporthalle Hamburg bei der 19. AIBA Box-Weltmeisterschaft die Fäuste. In zehn Gewichtsklassen (vom Halbfliegengewicht bis zum Superschwergewicht) nahmen fast 300 Boxer aus über 80 Ländern an diesem Sportereignis teil.

Bevor jedoch die Glocke für die ersten Vorrundenkämpfe ertönte, hat ein rund 40 Mann großes Team von PRG zwei Tage lang Veranstaltungstechnik in der Halle installiert, um die Boxringe für die Sportler, das Publikum und die TV-Kameras in Szene zu setzen. Sechs Trailer mit Rigging, Licht-, Video- und Audiotechnik wurden verbaut.

Für die Beschallung wurden unter anderem sechs Meyer Sound Melodie Line Arrays verbaut sowie 12 Meyer Sound UPA. Die Beleuchtung bestand aus rund 170 Moving Lights. Neben 64 PRG Best Boy Wash kamen auch 64 Clay Paky Mythos zum Einsatz und außerdem 44 GLP Impression X4 L. Der Best Boy Wash wurde für die Sportausleuchtung und der Clay Paky Mythos für das Effektlicht und der GLP Impression für die Publikumsbeleuchtung eingesetzt. Die Boxringe mussten für die Übertragung exakt nach Vorgabe beleuchtet werden. Zuständig für die Beleuchtungsplanung war das Team von mo2 design, das auch für das TV-Bild verantwortlich war. Dazu Matthias Allhoff von mo2 design:

„Die Kombination von Sports Lighting auf olympischen Niveau und Effektlicht für dramaturgische Inszenierungen war anspruchsvoll, da viele Beteiligte und ihre berechtigten Bedürfnisse berücksichtigt werden mussten. Beispielsweise hatten die Sportler und das Kamerabild ziemlich gegensätzliche Anforderungen, aber beide waren für uns sehr wichtig. In den letzten Jahren haben wir gemeinsam mit PRG viel Erfahrung bei der Umsetzung solcher Projekte gesammelt und konnten daher in Hamburg zeigen, was möglich ist.“

Es geht heutzutage bei Sportevents nicht mehr nur um den Sport an sich, eine solche Meisterschaft muss zu einem Erlebnis für die Zuschauer gemacht werden. PRG Project Manager Matthias Lusche erklärt, worauf es bei der technischen Umsetzung der AIBA Box-WM ankommt und welche Herausforderungen zu bewältigen waren:

„Im Lichtbereich hatten wir drei Faktoren zu beachten: Die Vorgaben für die Ausleuchtung des Rings, um perfekte Bedingungen für die Sportler zu schaffen, die Beleuchtung für die TV-Produktion, die ja Anforderungen stellt, die weit über den Ring hinausgehen - und natürlich die Zuschauer vor Ort, die auch eine ansprechende Atmosphäre vorfinden sollen. “

Fünf Tage lang liefen die Vorrundenkämpfe, danach wurde die Halle einen Tag lang auf die Finalrunden umgebaut. Für die Techniker war diese Umbauphase ein echtes Zeitspiel, denn die Licht-, Video- und Audiotechnik musste von zwei Boxringen auf nur noch einen Ring umgebaut werden.

Patrick Tüngeler und Michael Schunck von der Agentur Schillinger & Pankratz bildeten neben dem DBV (Deutscher Boxsport-Verband e.V.) einen maßgeblichen Teil des Local Organizing Commitees (LOC). Über die gute Kooperation mit PRG und die reibungslose technische Umsetzung zeigten sie sich dankbar. Von Patrick Tüngeler kamen lobende Worte zu der professionellen und selbstständigen Arbeit des Teams:

„Ich kann ausschließlich ein Lob an PRG aussprechen, dass die Zusammenarbeit mit den hier eingesetzten Mitarbeitern konfliktfrei, produktiv, beinahe freundschaftlich – einfach professionell vonstattenging und wir uns bewusst sind, dass wir da eine richtig gute Wahl getroffen haben.“

Acht Tage lang haben sich die Sportler, aber auch die Technik-Crew in der Sporthalle durchgeboxt, um den Zuschauern in der Halle und auch dem Fernsehpublikum mit der Amateur-Boxweltmeisterschaft ein spannendes und unterhaltsames Event zu bescheren.

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