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News Blog

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PRG Großverkauf von Gebrauchtem Equipment / Large Sale of Used Equipment
29.09.2014 Gebrauchtes Equipment

Alles muss raus! Lagerverkauf von gebrauchtem Equipment - Jetzt Equipmentliste downloaden (oben rechts)

Am Donnerstag, den 30. Oktober (10:00 – 21:00 Uhr) und am Freitag, den 31. Oktober  (10:00 – 17:00 Uhr) werden wir an unserem Kölner Standort einen Verkauf von Gebrauchtequipment veranstalten.

Angemessene Angebote werden nicht abgelehnt! Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich um!

Hier Used-Equipment-Newsletter abonnieren und Equipmentliste anfordern

Adresse: 
PRG Köln 
Köhlstr. 10
D-50827 Köln 

Telefon: 0221-539 94-0
Fax: 0221-539 94-530
E-Mail: koeln@prg.com 
 

  • Steuerpulte (GrandMA, Compulite, Wholehog  etc.)
  • Moving Lights (Vari-Lite, Martin, Clay Paky, GLP etc.)
  • Dimmer (ADB, ETC etc.)
  • Stromverteilung
  • PAR-Lampen - silber und schwarz
  • Verfolger (Robert Juliat, Lycian etc.)
  • Tageslicht - Stufen, Profil, Fluter
  • Stroboskope
  • Searchlights (Syncrolite)
  • Stative (Manfrotto, VMB etc.)
  • Nebelmaschinen (Look Solutions etc.)
  • Farbwechsler  (Rainbow, ChromaQ, Wybron etc)
  • Traversen (Eurotruss, Prolyte etc.)
  • LED Kacheln & Streifen (GLec, Martin, Barco etc.)
  • Projektoren (Barco, Panasonic etc.) 
  • LCD/Plasma Bildschirme (Panasonic, Sharp, NEC, Sony etc.)
  • Videoswitcher, Konverter, Splitter usw. (Barco, Panasonic etc.)
  • Lautsprecher (JBL, Martin Audio, Meyer etc.)
  • Mischpulte (Soundcraft, Pioneer, Yamaha, Midas, Digico etc.)
  • Ton Zubehör (Apex, Drawmer, Lexicon, XTA, Yamaha, TC etc.)
  • Verstärker (Dynacord, Yamaha, Ecler etc.)
  • Audio Zuspieler (Yamaha, Pioneer, Technics, Tascam and more)
  • Flightcases etc.

 
Es werden Bargeld oder Kreditkarten akzeptiert.
 


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Deutscher Radiopreis 2014
22.09.2014 Projekte

Deutscher Radiopreis

Herausragende Radiobeiträge und ihre Macher würdigt seit einigen Jahren der Deutsche Radiopreis. Am 4. September wurde er zum fünften Mal verliehen – mit einer großen Show für das „kleine Jubiläum“. Live dabei im Schuppen 52 mitten im Hamburger Hafen waren Insider, VIPs, Moderatoren, Stars, Sternchen und Journalisten sowie immerhin zwölf öffentlich-rechtliche und 45 private Radioprogramme. Dazu gab es im Internet einen Livestream und die Dritten Fernsehprogramme der ARD sendeten die Show zeitversetzt. Großes Kino also.

Das bot eine passende Kulisse für eine gut aufgelegte Barbara Schöneberger, die sich bei ihrer Moderation von einem hochkarätigen musikalischen Rahmenprogramm mit Künstlern wie Taylor Swift, den Fantastischen Vier, Revolverheld, Mark Forster oder Jan Delay begleiten ließ. Und – last but not least – sorgte auch die feine technische Ausstattung von PRG für das gute Gelingen der hochkarätigen Awardshow.

PRG übernahm Verantwortung für das Rigging, das Showlichtmaterial und die Videotechnik. Unter anderem: 70 Vari*light VL5, 44 Clay Paky Sharpy Wash 330, 67 Martin Mac 700 Wash, 80 Vari*light VL 3000Q Spots, 53 Laser Imageneering SUNBEAM 50 FC, 25 Laser Imageneering SUNBEAM 100 FC, 82 Expolite TourLED 42 CM oder auch 24 GLP 120 RZ. Eine 5,60 Meter breite und 3,20 Meter hohe Barco C5 LED-Wand sowie ein 17 Meter langes PRG 30 LED-Laufband boten Platz für großartige Bilder.

Der NDR, federführend bei diesem Event, entwickelte das Lichtdesign und stellte Weißlicht und das Operating zur Verfügung. 

Deutscher Radiopreis: Thomas Rinow
Produktionsleitung Gesamtprojekt: Markus Dreyer
Bühnenbild/ Architektin: Angelika Lingnau
Lichtsetzender Kameramann: Andreas Päper

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PRG Gamescom 2014 League of Legends Panorama
04.09.2014 Messen

Gamescom 2014

Und dann war sie wieder vorbei, die Gamescom 2014. Das Mekka für alle Fans von Games und eSport in Köln war – trotz durchwachsenem Wetter – wieder ein voller Erfolg. Zwei Wochen nach dem Ende der weltgrößten Spielemesse ist es Zeit, die vier Tage im August noch einmal Revue passieren zu lassen und zu schauen, was geblieben ist. Neue Spiele, neue Hardware, volle Hallen und zufriedene Gesichter überall – für jeden war wieder einmal was dabei.

Der eSport im Aufwind
Schon in Leipzig zur Games Convention war der Bereich eSport ein wichtiger Anreisegrund für zahllose Fans. Doch Köln setzt dem Ganzen absolut die Krone auf. Wer in Halle 8 versuchte, einen Platz auf den Rängen des League of Legends Stadions zu ergattern, musste oft aufgeben – zu groß war das Interesse an den Spielen der ganz großen des MOBA-eSports. An allen Ecken gab es große und kleine eSport-Turniere, in Counter Strike, StarCraft II, Final Fantasy PVP oder eben League of Legends.

Was neben dem ganzen Enthusiasmus nicht vergessen werden darf, ist, dass eSport inzwischen keine Randerscheinung mehr ist. Nicht nur Millionen von Fans, sondern eben auch die Sponsoren- und Preisgelder machen aus eSport eine echte Größe im Spielebereich. Profis, die davon leben können, Counter Strike, League of Legends, Dota 2 o.ä. zu spielen; Profis, die jeden Tag trainieren und Fans haben. All das zeigt, dass eSport zumindest im Bereich des Entertainments voll angekommen ist. eSport füllt Hallen weltweit und ist lange keine Randerscheinung mehr. Auch das war deutlich auf der Gamescom zu sehen.

Neuerungen in Köln
Natürlich ist die Fachmesse e3 in Los Angeles besser dafür geeignet, Neuerungen zu präsentieren. In Köln können dann die Konsumenten das erste Mal Hand anlegen – nach teilweise stundenlanger Wartezeit. Dennoch gab es in Köln ein paar Neuigkeiten, die die Besucher staunen ließen: Neben einem neuen Silent-Hill-Teil, den Hideo Kojima vorstellte, gab es besonders im Bereich Hardware viel Neues zu sehen. Was im letzten Jahr die beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 4 und Xbox One waren, waren in diesem Jahr Virtual-Reality-Headsets. Neben Sonys Project Morpheus konnten Spieler das Headset von Oculus namens Rift ausprobieren. Und ein Blick in diese virtuelle Realität zeigt, dass endlich die Zeit von Virtual Reality gekommen ist. Nach Jahrzehnten schlechter Versuche, ist es jetzt soweit: Virtual Reality funktioniert.

Stände und Stars
Bei über 700 Ausstellern in diesem Jahr war es für jede Firma natürlich wichtig, aus der Masse herauszustechen. So waren die Stände die nicht so heimlichen Stars der Gamescom. Lichtinstallationen, LED-Wände und Farbenspiele rückten Games und Veranstaltungen in das rechte Licht.

Und auch hier kam PRG mit ins Spiel und sorgte dafür, dass sich unsere Kunden von der Masse abhoben. Emotionen zu spielen, ohne den eSport-Stars und den Spielen die Show zu stehen – das war bei der Vorbereitung und der Erstellung der Konzepte oberste Priorität. Von Licht über generelle Konzept bis zum Rigging vor Ort: PRG sorgte für die Bühne, auf der die Großen der Gamescom Erfolge feierten. Hier ein paar Bilder:

Fotos PRG / Detlev Klockow

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PRG Newsblog - LEDs für BMW invisible - City
05.08.2014 Creative

Mercedes Benz – invisible drive

Gemeinsam mit Markenfilm Crossing haben wir uns vor einiger Zeit der Aufgabe gestellt das Sichtbare unsichtbar zu machen. Die Emissionsfreiheit der Mercedes B-Klasse F-CELL sollte in einem Werbefilm verdeutlicht werden.
Jung von Matt/Alster entwickelte in diesem Zusammenhang das Projekt „The Invisible Drive“, dessen Inhalt es war die B-Klasse F-CELL unsichtbar werden zu lassen.




Nach intensiver Recherche und einigen Probeinstallationen hatten wir das passende LED-Produkt gefunden. Zum Einsatz kamen flexible und magnetische LED-Kacheln mit einer Auflösung von 10mm (SMD). Die Flexibilität ermöglichte es uns den Konturen des Fahrzeuges zu folgen. Dennoch war bei der Installation viel Fingerspitzengefühl gefragt. Für die Stromversorgung sorgte starke USV´n im Fahrgastraum. Die B-Klasse F-CELL wurde insgesamt mit einer halben Tonne Hi-tech beladen und es wurden hunderte Meter Kabel im Wagen verlegt.



Zusammen mit der Film-Crew begaben wir uns in die Kulisse Hamburgs, sowie in das Umland, und ließen den Mercedes „unsichtbar“ werden.

 

Mit LED's kreative Effekte zu erzielen, wieso beim nächsten Event in einer besonderen Location nicht Wände verschwinden lassen oder bei einer Produkteinführung das neue Produkt?

Kunde: Markenfilm Crossing / Daimler AG
Titel: The Invisible Drive
Agentur: Jung von Matt/Alster
Account Manager: Christian Unger
Projektleiter: Philip Hagen

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PRG Newsblog - Stephan Paridaen wird Präsident und Chief Operating Officer bei PRG
31.07.2014 Unternehmen

Stephan Paridaen wird neuer Präsident und COO von PRG

Production Resource Group LLC, der weltweit führende Anbieter von Veranstaltungstechnik, kündigte heute an, dass Jeremiah J Harris, Chairman und CEO, Herrn Stephan Paridaen zum Präsidenten und Chief Operating Officer ernannt hat. Herr Paridaen war seit 2009 PRG’s Chief Executive Officer für Europa, den Mittleren Osten und Afrika.

In seiner neuen Funktion wird Herr Paridaen alle Tochtergesellschaften der Gruppe überwachen und PRG´s Angebotspalette mit neuen Leistungen erweitern. Insbesondere wird er die Bereiche Firmenveranstaltungen und Großprojekte weiterentwickeln.

“Neben der Anwerbung von Spitzenkräften liegt eine meiner Prioritäten auf der Weiterentwicklung von PRG’s bestehendem Führungsteam”, sagte Harris. “Stephan hat außergewöhnliche operative Führungsqualitäten in Europa bewiesen. Er hat sich durch seine Tätigkeit den Respekt des gesamten PRG Teams, unserer Kunden und unserer Partner erworben. Die neue Funktion wird seinen Einfluss erweitern und ihn so positionieren, dass er eine entscheidende Rolle auf PRG‘s Weg in die Zukunft spielen wird.“

“PRG hat eine einzigartige Marktposition und ist gut aufgestellt für kontinuierliches Wachstum”, sagte Herr Paridaen. “Ich bin gespannt auf die Möglichkeiten, die vor uns liegen und freue mich darauf, die Veranstaltungsbranche weiterzuentwickeln und ihr innovative Technologien und Lösungen bereitzustellen.”

Früher war Herr Paridaen Division President für Media & Entertainment bei Barco, einem führenden internationalen Anbieter in der Videobranche.  Während seiner Tätigkeit dort leitete er den Digital Cinema Markt und rief die LED Display-Abteilung ins Leben, die Pionierarbeit für die Konvergenz von Video und Lichttechnik in der Unterhaltungsbranche leistete.

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PRG Veranstaltungstechnik - ROE Radiant MC 18 Hybrid LED
30.07.2014 Technik

ROE Radiant MC 18 Hybrid LED System jetzt bei PRG verfügbar

Die Production Resource Group (PRG) investiert weiter in neue LED Systeme und ergänzt den Bestand durch das innovative ROE Radiant MC-18 Hybrid LED System.
Die MC-18 Hybrid ist nicht nur ein LED Display mit 18 mm Pixelabstand, sondern verfügt außerdem über integrierte LED-Spots im Abstand von 15 cm und kann per DMX oder Artnet angesteuert werden.

Die Hybrid-18 nutzt die gleiche Framestruktur wie das bereits bei PRG vorhandene MC-7 System mit 7 mm Pixelabstand und ist damit sehr einfach kombinier- und austauschbar. Beide Produkte sind sowohl mit dem Radiant Touring Frame als auch optional mit dem Light Frame erhältlich. Der Light Frame bietet hier die Möglichkeit die Module stufenlos Konvex und Konkav zu installieren.

Udo Willburger (Director Sales & Account Management) „ Mit der Investition in die ROE Radiant MC-18 Hybrid können wir unseren Kunden ein neues und innovatives Produkt anbieten, welches durch die Kombination aus Licht und Video sowie seine Flexibilität überzeugt. Schon jetzt ist das Interesse an dem Produkt bei unseren Kunden sehr groß“.

ROE Radiant MC-18 Hybrid Produktdatenblatt

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PRG Newsblog - Udo Lindenberg Stadientour 2014
17.07.2014 Projekte

Knapper Terminplan macht Spezialequipment bei Udo Lindenberg Tour erforderlich

Zum ersten Mal in seiner Karriere gastiert Udo Lindenberg in großen Stadien. Udo Lindenberg spielte die fast drei stündige Show jeweils an zwei Tagen in Düsseldorf und Leipzig vor insgesamt 200.000 Zuschauern. Als Gastmusiker auf der Bühne waren unter anderem Peter Maffay, Otto Waalkes, Helge Schneider, Stefan Raab, Clueso.

Zitat des WDR:
"Fulminante Show der Superlative
Udo Lindenbergs Auftritt in Düsseldorf war ein Triumph! Die Bühnenshow sprengte sämtliche Dimensionen, die Fans jubelten - und am Schluss bleibt die Erkenntnis, dass der Panikrocker auf seine alten Tage immer besser wird. In Sachen Show brauchte sich der "Udonaut" wirklich nicht hinter Pink, Madonna, oder den Rolling Stones zu verstecken!"

PRG war für die Lichttechnik, das Rigging und für Sonderbauten zuständig. Die Sonderbauten wurden zusammen mit der Bühnenschmiede (Andi Fiebig und Alex Lorenz) durchgeführt.

Udo Lindenberg bei den Proben in Düsseldorf

 

Die ersten Planungen für die Udo Lindenberg Stadion Tour 2014 begannen bereits im September 2013 im „Showlabor“ von Lichtdesigner Günter Jäckle in Heidelberg. Hier wurde die Bühne inkl. Videowände, PA, Backline, Deko, Traversen und Licht im Maßstab 1:10 aufgebaut. Regelmäßig schaute Udo vorbei um eventuelle Änderungen vorzunehmen. Weiterhin wurden die Setliste und die Contents erstellt, das  Preprogramming fand ebenfalls in dem Studio statt. Eine Herausforderung war dann in Düsseldorf der Zeitplan. In kürzester Zeit musste das gesamte Equipment eingebaut werden, damit die umfangreichen Proben beginnen konnten. Hier konnte PRG seine Leistungen unter Beweis stellen. Durch den Einsatz der speziell für Touring entwickelte Traverse, die PRG BAT Truss sowie die in den Werkstätten von PRG hergestellten Spezialdollys für Sharpyleitern, Dimmer und Stromverteiler die in Zusammenarbeit mit Oli Horn entwickelt wurden, war es möglich die Zeiten für den Aufbau einzuhalten. Das gesamte Licht- und Riggingequipment wurde auf den großzügigen Vorbereitungsflächen bei PRG in Hamburg für diese Tour zusammengestellt.


PRG lieferte unter anderem:

66 VL 3000, 6 Space Cannon, 80 Blinder, 12 Verfolger, 16 Nebelmaschinen Orka, 22 Atomics, 22 SGM Q7W, 36 SGM P5, 44 Sharpy sowie über 60 Meter PRG BAT Traverse.

Bühnen- und Lichtdesigner, Operator: Günter Jäckle
Bühnendesign: Fritze Krauch
Account Manager: Tom Kaczmarek
Asset Manager: Sven Ritter
On Site Manager, Lichtcrew Chef: Oli Horn
Headrigger: Tomi Lang
Sonderbauten: Andi Fiebig (Bühnenschmiede)
Produktion: United Network Development


 Youtube Video: Demo BAT Traverse


Bühne im Maßstab 1:10 im Showlabor von Günter Jäckle

Das Schiff im Rohbau aus Layher und Sonderanfertigungen (Foto Andi Fiebig)

 

Das fertige Schiff, rollbar vor der verfahrbaren LED Wand


Einige Show-Impressionen (Fotos: Ralph Larmann, Tom Kaczmarek)


Youtube Video mit Günter Jäckle (Bühnen- und Lichtdesigner, Operator):


 

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PRG Newsblog - Warum Linkin Park mit PRG Nocturne Videoscreens auf Tour ist?
04.07.2014 Projekte

Warum Linkin Park mit PRG Nocturne Videoscreens auf Tour ist

Linkin Park, The Rolling Stones, Robbie Williams, Justin Timberlake und viele mehr ... alle auf der Bühne des legendären "Rock in Rio"-Festivals in Lissabon. Im zehnten Jahr in Folge hat PRG Deutschland das Festival ausgestattet. Auch dieses Jahr haben wieder einige Bands Teile Ihres Tour-Equipments mit auf die Bühne gebracht. Dazu gehörten zum Beispiel die Rolling Stones und Linkin Park.
Der Grund ist ganz einfach: Bei vielen Bands gehört Licht- oder Videotechnik inzwischen zum Set - und das ist mit auf Tour. Auffallend war in diesem Jahr besonders das Set von Linkin Park: Das extrem transparente und trotzdem hochauflösende Videosystem V9 Lite von PRG Nocturne erlaubt es, die Musiker hinter den Screen zu stellen bzw. zu setzen. Wird kein Signal auf die Wand gegeben, ist es transparent genug, um den Künstler gut zu sehen. Ist ein Signal auf der Wand, ist Sie quasi blickdicht. Auch eine Kombination der Effekte wurde häufig eingesetzt. Das geringe Gewicht ermöglich zusätzlich ein schnelles Verfahren der Screens. Auch bei den Luftfrachtkosten macht sich das geringe Gewicht bemerkbar.

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PRG Newsblog Space Cannon
01.07.2014 Technik

Spacecannons: Immer gut für einen spektakulären Auftritt!

7.000 W Spacecannons - ein Outdoor-Scheinwerfer, der garantiert Aufmerksamkeit erregt. Der Lichtstrahl der Xenon-Spacecannons ist extrem eng gebündelt und kann daher über sehr weite Distanzen gesehen werden. Optimal für die Sichtbarkeit ist feuchte oder etwas staubige Luft, da sich das Licht dann bricht und der Strahl dann sehr gut zu sehen ist. Bewegung, Farbwechel und variabler Austrittwinkel erlauben diverse Effekte. Auch für die Ausleuchtung von hohen Gebäuden oder über weite Distanzen sind die Geräte zu empfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

PRG verfügt über mehr als 200 Stück 7.000 W Spacecannons. Der Mietpreis hängt von der Nutzungsdauer der Leuchtmittel ab. In der Regel beträgt der Mietpreis pro Woche und Stück ca. 1.000 Euro, Verlängerungswochen kosten weniger.

Beispielkalkulation für eine Spacecannon-Show:
24 Spacecannons für einen Showtag inkl. Vorprogrammierung in unserem Pre-Production-Studio, Personal und Transport in Deutschland – Gesamtpreis netto ca. 25.000 Euro.

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PRG Newsblog - Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen - PRG Offizieller Eventdientsleister
24.06.2014 Projekte

Eurovision Song Contest 2014

Auch dieses Jahr hat unser Fernsehteam wieder den Eurovision betreut. Dieses Mal in Kopenhagen. Hier sehen Sie ein paar Impressionen:

 

 

 

 

 

 

Fotos Ralph Larmann



Lesen Sie auch den Nachbericht zum Eurovision Song Contest (ESC) in Kopenhagen im Lighting & Sound International vom Juni 2014 (pdf-Datei)

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PRG Event Know-How - Agentur oder Eventproduzent ... Was ist der Unterschied
22.06.2014 White Paper zu Firmenevents

Eventagentur oder Eventproduzent?

Jeder, der nicht über die Kapazität oder das Know-how verfügt, eine Firmenveranstaltung selbst zu konzipieren und durchzuführen, wird sich irgendwann die Frage stellen, wer ihn bei seinem Projekt unterstützen soll.

Wenn es außer dem Anlass keine Vorgabe gibt, was inhaltlich eigentlich gewünscht ist, kann es sinnvoll sein, eine Eventagentur einzuschalten. In diesen Fällen wird zunächst häufig ein Pitch durchgeführt, bei dem mehrere Agenturen ihre Vorschläge und Ideen vorstellen. Kreation und Konzeption stehen dann häufig im Vordergrund der Entscheidung für oder gegen eine Agentur.

Sind jedoch Know-how und personelle Kapazitäten für die Realisation von Veranstaltungen beim Auftraggeber vorhanden, kann es auch sinnvoll sein, eine Event-Produktionsfirma zu beauftragen. Event-Produzenten beraten den Kunden bei der Ausarbeitung vom Ideen und Konzepten und übernehmen all die Aufgaben, die der Kunde nicht selbst ausführen kann oder möchte.

Event-Produktionsfirmen sind in der Regel an vielen Projekten beteiligt und verfügen über detailliertes Know-how über alle notwendigen Arbeitsschritte bei der Planung und Durchführung von Events. Häufig ist auch ein Fundus an Dekoration, Technik, Möbeln etc. vorhanden. Dadurch können nicht selten deutliche Einsparungen erzielt werden.

Heißt das, dass man von einer Event-Produktionsfirma keine kreativen Leistungen erwarten darf?

Nein, natürlich nicht. Auch der Event-Produzent leistet kreative Unterstützung in vielerlei Hinsicht. Es ist üblich, dass die gesamte Gestaltung, Dekobau, Lichtdesign etc. vom Produzenten erledigt wird. Die Entwicklung der Idee und Konzeption für die Veranstaltung gehört jedoch nicht zum Portfolio eines Produzenten. Sollten diese Leistungen gefragt sein, wird auch der Produzent eine Agentur hinzuziehen. In der Regel arbeiten die Produzenten bei fast jedem Event mit Agenturen zusammen. Die Frage ist nur, wer welche Aufgaben übernimmt und wer wen beauftragt:

1. Der Kunde beauftragt die Agentur und die Agentur die Dienstleister

oder

2. der Kunde beauftragt Agentur und Dienstleister direkt

oder

3. der Kunde beauftragt einen Eventproduzenten und dieser zieht Sublieferanten hinzu.

Zusätzlich gibt es Spezialagenturen, die sich zum Beispiel auf die Reiseplanung spezialisiert haben und nur diesen Aspekt einer Veranstaltung abdecken.

Wer ist denn jetzt der richtige Partner für meine Veranstaltung?

Das hängt zum einen davon ab, welche Leistungen Sie selbst erbringen können und möchten. Zum anderen ist es natürlich eine Kostenfrage. Je mehr Sie direkt beauftragen, desto günstiger wird es. Allerdings müssen Sie dann auch die Koordination übernehmen, was bei komplexen Veranstaltungen aufwendig sein kann.

Die Beauftragung eines Eventproduzenten ist der Mittelweg: In der Regel deckt der Produzent viele Gewerke mit eigenen Kapazitäten ab und spricht entweder Empfehlungen für die Leistungen aus, die Sie dann selbst beauftragen können oder nimmt die Fremdgewerke in seine Kalkulation auf. Die Koordination der Gewerke kann dann trotzdem beim Produzenten liegen.
Natürlich gibt es auch Agenturen, die so arbeiten - letztendlich ist alles eine Frage der Vereinbarung.

Welche Leistungen erbringen Eventproduzenten nicht?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, weil jeder Produzent seine Rolle anders definiert. Typische Leistungen, die nicht von Produzenten erbracht werden, sind zum Beispiel:

- Entwicklung der Veranstaltungsidee
- Corporate Design
- Werbung (Konzeption und Gestaltung)
- Teilnehmermanagement
- Reiseplanung für Gäste
- Sponsoring

Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass die Agentur Ihre Schwerpunkte eher in den Bereichen Konzept und Organisation hat und der Produzent eher in der Planung und Durchführung.

Wo liegen die Vorteile, wenn man PRG als Event-Produzenten beauftragt?

PRG ist seit über 25 Jahren am Markt tätig und beschäftigt in Deutschland mehr als 200 festangestellte Mitarbeiter. Es werden jährlich mehrere hundert Veranstaltungen jeder Größenordnung und Gattung betreut. Dabei kann PRG auf hochqualifizierte Spezialisten aus allen Fachbereichen zurückgreifen. Entsprechend sind die Prozesse bei PRG sehr professionell und zuverlässig. Auch sehr individuelle Veranstaltungen können so routiniert organisiert und betreut werden.

Durch den Zugriff auf den größten Materialfundus weltweit kann PRG in der Regel sehr wettbewerbsfähig anbieten und alle Anforderungen erfüllen. Als deutsche Tochter eines US-Unternehmens mit mehr als 3000 Angestellten verfügt PRG ferner über finanzielle Sicherheit und ein internationales Netzwerk. Bei Veranstaltungen im Ausland kann auf über 40 Niederlassungen zurückgegriffen werden.

PRG bietet Kreativität, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Vielfalt bei verantwortungsbewusstem Umgang mit Ressourcen. Unser Leistungsportfolio kann in dieser Form kein anderes Unternehmen in Deutschland erbringen.

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PRG - Einer der größten Ausbilder in Deutschland im Veranstaltungsbereich
18.06.2014 Erfahrungsbericht

Christian Wasser: Meine Ausbildung bei PRG

Mein Name ist Christian Wasser und ich bin seit August 2011 Auszubildender zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik bei der PRG AG in Hamburg und ich möchte hier einen kurzen Erfahrungsbericht zu meiner Ausbildung geben.

In meinem Jahrgang haben gleichzeitig fünfzehn Azubis neu begonnen. Zwölf davon im Bereich Veranstaltungstechnik. Zu Beginn unserer Ausbildung erhielten wir eine Sicherheitsunterweisung für das Arbeiten im Lager und auf den Produktionen. Sicherheit wird bei PRG extrem großgeschrieben, was uns von Beginn an ein gutes Gefühl gab.
Ab der ersten Arbeitswoche der Ausbildung waren wir in den Arbeitsalltag fest integriert. Zunächst arbeiteten wir in den verschiedenen Bereichen im Lager Hamburg. Dazu gehören: Lichttechnik, Tontechnik, IT-/Videotechnik, Rigging, Einkauf, Warenwirtschaft, Elektrowerkstatt, Holz-/Metallbearbeitung sowie die Materialdisposition. Durch das Rotationsprinzip lernten wir die Mitarbeiter, die Abläufe und vor allem auch das technische Equipment sehr schnell kennen.
Ich persönliche finde dieses System sehr angenehm, da man ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt und das Wichtigste ist, dass man den Umgang und die Vielfalt der verschiedensten Techniken noch vor der ersten Produktion kennenlernen konnte. Neben den Bereichsleitern war unser Ausbilder als Ansprechpartner für alle Probleme und Fragen stets für uns da.

Nach ein paar Wochen durften wir bereits an den ersten Produktionen teilnehmen, was für Auszubildende gearde am Anfang natürlich immer sehr spannend ist. Auch dort wurden wir sofort in das Team vor Ort integriert und aufgenommen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, wenn man mit verantwortungsvollen Aufgaben beauftragt wird und diese selbständig oder unter Aufsicht von erfahrenen Kollegen erledigen kann und so zum Gelingen der Produktion beitragen kann.

Da PRG die größte Produktionsfirma für Veranstaltungen weltweit ist und viele verschiedene Projekte betreut, lernt man in sehr kurzer Zeit sehr viel Aspekte der Veranstaltungsbranche kennen. Dies ist auch ein großer Vorteil für den Berufsschulunterricht, da man im Lager und auf der Produktion ganz nebenbei sehr viel theoretisches und praktisches Wissen ansammelt, wovon man in der Berufsschule sehr profitiert.

Nach und nach wurden wir immer mehr auf Produktionen eingeteilt und konnten immer selbständiger arbeiten – immer mit dem Wissen, dass die Kollegen unsere Arbeit prüfen und jederzeit für Fragen und Hilfestellung zur Verfügung stehen.
Da die deutsche Niederlassung von PRG viele internationale Produktionen bedient, besteht für die Auszubildenden die Möglichkeit, auch im Ausland wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Gerade was die Kommunikation mit den örtlichen Kunden und Kollegen auf Englisch und die verschiedene Arbeitsmethoden betrifft, wird man anfänglich doch vor Herausforderungen gestellt. Man gewöhnt sich aber schnell daran. Nach einiger Zeit empfindet man es als völlig normal, auf Englisch zum Beispiel mit russischen, englischen und französischen Kollegen zu kommunizieren und sich auf die unterschiedlichen Bedingungen in anderen Ländern einzustellen. Mir haben die Auslandseinsätze für meinen persönlichen Werdegang sehr wertvolle Erfahrungen gebracht.

Nachdem man alle Abteilungen Im Bereich Logistik durchlaufen und bei einigen Produktionen mitgewirkt hat, sind die Bereiche Kundenbetreuung (Account Management), Projektplanung, Buchhaltung und Verwaltung an der Reihe.
Ich bin jetzt in der Account- und Projektabteilung tätig, wo ich zunächst den kaufmännischen Teil von Veranstaltungen erlernen durfte. Man merkt jetzt auch, für welchen Fachbereich innerhalb der Veranstaltungstechnik man sich am meisten interessiert. Die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik ist extrem umfangreich und stellt tatsächlich nur eine Grundausbildung dar. Früher oder später ist es sinnvoll, sich auf einen Bereich zu spezialisieren. Das kann sowohl eine technische oder kreative als auch eine kaufmännische Ausrichtung sein. Für die kaufmännischen Tätigkeiten gibt es zwar auch die Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann - bei PRG ist es aber so, dass auch die kaufmännischen Betreuer zunächst eine technische Ausbildung absolvieren, um die Kunden später kompetent beraten zu können.

Als ich bei der Planung von Produktionen mitwirken durfte, habe ich schnell gemerkt, dass mir die Planung und Organisation von Veranstaltungen sehr liegt und auch Freude bereitet. Auch hier erhielt ich immer mehr Vertrauen von meinen Kollegen und konnte Veranstaltungen teils selbständig planen und war vor Ort als Projektleiter-Assistent direkter Ansprechpartner für meine Kollegen und auch die Kunden.

Nach meiner bestandenen Prüfung im Juni 2014 bekam ich einen Vertrag als festangestellter Junior-Projektleiter bei PRG. Das Vertrauen und die Chance für mich ist mir sehr wichtig und bestätigt mich in meinem Handeln. Ich freue mich, dass aus meinem Ausbildungsjahrgang noch sechs weitere Auszubildende übernommen werden.

Sollte ich noch einmal vor der Wahl stehen, bei welchem Betrieb ich mich ausbilden lassen möchte, würde ich mich sofort wieder für die Ausbildung bei PRG entscheiden. Für mich bedeutete dies damals einen Umzug aus Stuttgart nach Hamburg, welcher sich für mich aber mehr als gelohnt hat.

Christian Wasser

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PRG Newsblog - Was Sie schon immer über die Künstlersozialabgabe wissen wollten?
14.06.2014 Know-how

Was Sie schon immer über die Künstlersozialabgabe wissen wollten

Wer zahlt die Künstlersozialabgabe für wen und wer profitiert davon?

Generell gilt in Deutschland folgendes Prinzip:

WER IST VERSICHERT UND WER MUSS ZAHLEN?

Freiberufliche tätige Künstler und Publizisten (das sind zum Beispiel Journalisten, Grafikdesigner, Autoren), die mit ihrer künstlerischen oder publizistischen Tätigkeit maßgeblich ihren Lebensunterhalt verdienen, müssen gemäß Künstlersozialversicherungsgesetz der gesetzlichen Sozialversicherung beitreten. Die Beiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung fließen an die Künstlersozialkasse (KSK) und von dort aus an die Träger der gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung). Die KSK bringt dabei ca. die Hälfte der Beiträge auf, indem sie die Verwerter der Leistungen der Künstler mit einer speziellen Abgabe belastet, der Künstlersozialabgabe (KSA). Den Betrag, der über diesen Weg nicht zusammenkommt, trägt der Bund. Die andere Hälfte tragen die Künstler selbst bei. Dieses Verfahren ähnelt der Lastenteilung, wie sie zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Rahmen der allgemeinen gesetzlichen Sozialversicherung gilt. Allerdings tritt die KSK nur als Mittlerin zwischen die Beteiligten. Der Vorteil für die versicherten Künstler und Publizisten ist, dass sie nur ca. 50 % der Sozialversicherungsbeiträge selbst aufbringen müssen, ähnlich wie fest angestellte Arbeitnehmer. Der Nachteil für die Verwerter als Auftraggeber der Künstler ist, dass sie eine Künstlersozialabgabe, das heißt eine Art indirekten „Arbeitgeberanteils“, zahlen müssen. Unternehmen, die Werke und Leistungen von Künstlern und Publizisten gegen Entgelt verwerten, das heißt Dritten zugänglich machen, zahlen eine (sich jährlich verändernde) Künstlersozialabgabe in Höhe von 5,2 % (Stand 2014). Dieser Satz ist auf die Netto-Honorare aufzuschlagen, die in einem Jahr an freiberufliche Künstler und Publizisten gegen Rechnung gezahlt wurden, und unaufgefordert an die Künstlersozialkasse zu überweisen.

WER GILT ALS VERWERTER?

Generell sind alle Institutionen, die Leistungen von Künstlern verwerten, zur Zahlung der Künstlersozialabgaben verpflichtet, Privatpersonen jedoch nicht. Also alle privatwirtschaftlichen Unternehmen und Betriebe, alle öffentlich-rechtlichen Körperschaften und Anstalten, Kulturämter, eingetragene Vereine (e. V.) und andere Personen- sowie Kapitalgesellschaften. Auch die steuerrechtlich anerkannte Gemeinnützigkeit ändert nichts daran, dass die Künstlersozialabgabe gezahlt werden muss.
Unterschieden wird dabei allerdings zwischen Unternehmen, die typischerweise als Verwerter künstlerischer oder publizistischer Werke oder Leistungen tätig werden, zum Beispiel

- professionelle Theater (ausgenommen Kinos), Orchester und Chöre,
- Veranstalter, Theater-, Konzert- und Gastspieldirektionen,
- Rundfunk- und Fernsehanbieter,
- Hersteller von Bild- und Tonträgern,
- Werbeagenturen, Varieté- und Zirkusunternehmen.

Zur Künstlersozialabgabe sind darüber hinaus auch Unternehmen verpflichtet, die für eigene Zwecke Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit betreiben und dazu nicht nur gelegentlich Aufträge an selbstständige Künstler oder Publizisten erteilen. Dies geht aus der Generalklausel in § 24 des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) hervor. Damit gehören praktisch alle verkaufsorientierten Unternehmen zu den Abgabepflichtigen nach dem KSVG. Es müssen im Jahr mindestens viermal selbstständige künstlerische oder einmal jährlich publizistische Leistungen für erlösorientierte Zwecke des Unternehmens in Anspruch genommen werden oder es muss eine andere Regelmäßigkeit vorliegen, beispielsweise eine jährlich wiederkehrende Inanspruchnahme. Dann muss eine KSA gezahlt werden.

WIE WIRD ABGERECHNET UND BEZAHLT?

Zur Berechnung der Abgabenlast müssen alle Zahlungen (ohne Umsatzsteuer), die ein Verwerter im Lauf eines Jahres an selbstständige Künstler und Publizisten leistet, aufgezeichnet und addiert und mit dem jeweils geltenden Abgabesatz multipliziert werden. Das Ergebnis ist die für das jeweilige Jahr zu zahlende Künstlersozialabgabe. Sämtliche Nebenkosten, die einem Künstler oder Publizisten gegen Rechnung erstattet werden (zum Beispiel Materialkosten, Transportkosten, nachgewiesene Reisekosten), müssen in diese Berechnung einbezogen werden. Zahlungen an Nichtversicherte sind dabei ebenso aufzuzeichnen und zu melden wie etwa Zahlungen an ausländische Künstler und Publizisten. Ein abgabepflichtiger Unternehmer ist nur dann nicht abgabepflichtig, wenn er an eine juristische Person zahlt, beispielsweise eine GmbH oder einen e.V.. In diesem Fall muss die juristische Person selbst die Abgabe leisten, wenn sie Künstler unter Vertrag hat.

Die Künstlersozialabgabe wird aufgrund der erstmaligen Meldung des abgabenpflichtigen Unternehmens bei der KSK erhoben. Zunächst entscheidet die KSK dabei über die Abgabepflicht. Bestand schon vor der Meldung die Pflicht zur Zahlung der Abgabe, so droht eine Nachbelastung für die der Meldung vorausgegangenen fünf Jahre. Sodann hat das abgabepflichtige Unternehmen jährlich die im abgelaufenen Jahr an selbstständige Künstler/Publizisten gezahlten Entgelte bis zum 31. März an die KSK zu melden. Übersteigt die Künstlersozialabgabe eine gewisse Höhe, so hat das Unternehmen monatliche Vorauszahlungen zu leisten.

ZUSAMMENFASSUNG: DIE ZWÖLF REGELN ZUR KÜNSTLERSOZIALABGABE

1. Die Künstlersozialabgabe zahlt immer derjenige Verwerter, der in direkter vertraglicher Beziehung mit dem Künstler oder dem Publizisten steht.
2. Der Verwerter zahlt die Künstlersozialabgabe auf all diejenigen Nettobeträge, die an den Künstler oder Publizisten gegen Rechnung ausgezahlt werden, also auf die Gage und etwaige vom Künstler in Rechnung gestellte Nebenkosten.
3. Typische Verwerter zahlen die Künstlersozialabgabe immer.
4. Sonstige Verwerter zahlen laut § 24 KSVG (der sogenannten Generalklausel) nur dann die Künstlersozialabgabe, wenn sie regelmäßig oder mindestens vier Mal im Jahr Künstler engagieren. Bei Publizisten reicht ein Engagement pro Jahr.
5. Künstlersozialabgabe wird nur bei öffentlichen Veranstaltungen fällig. Rein betriebs- interne Veranstaltungen fallen nicht unter die Abgabepflicht.
6. Zahlungen an Körperschaften oder Kapitalgesellschaften sind abgabenfrei.
7. Für die Abgabepflicht ist es unerheblich, ob der Künstler oder Publizist selbst Mitglied der Künstlersozialkasse oder Ausländer ist – Die Künstlereigenschaft wird besteuert, nicht die Mitgliedschaft in der KSK.
8. Auch die Ausländersteuer einschließlich Solidaritätszuschlag ist abgabepflichtig
9. Der Künstler ist für sich selbst nie künstlersozialabgabepflichtig; allerdings muss er Künstlersozialabgabe für freberufliche Künstler zahlen, die er gegen Honorar verpflichtet.
10. Die Künstlersozialabgabe darf nicht an den Künstler gezahlt werden; der Verwerter muss sie an die KSK überweisen.
11. Ausnahme 1 von der Abgabepflicht: Pauschal erstattete und ausgewiesene Steuerfreibeträge (zum Beispiel Verpflegungsmehraufwand/Kilometerpauschale) sind abgabefrei (Achtung: ausschließlich die gesetzlich festgelegten Steuerfreibeträge).
12. Ausnahme 2 von der Abgabepflicht: Ein Vertreter ist nur ausnahmsweise zur Künst- lersozialabgabe verpflichtet, und zwar dann, wenn der Vertragspartner des Künstlers nicht selbst abgabepflichtig ist.

 

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