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24.10.2017

PRG liefert geneigten Spiegel und schillernden LED-Boden für Phoenix Tour

Die französische Indie Rock Band Phoenix startete im Mai 2017 in Nordamerika ihre Welt Tournee „Ti Amo“, bevor sie die Festival-Saison hier in Europa rockten. Danach ging es auf den asiatischen Kontinent, um dann im September für Shows nach London und Paris zurückzukehren.

Live Nation in Frankreich, der renommierte und internationale Konzertveranstalter, wandte sich an PRG Frankreich, um dieses ehrgeizige und herausfordernde Set-Design umzusetzen. Das Design sollte sowohl Zuschauer eines Festivals als auch die einer Arena-Bühne begeistern.

Die Leitlinie "Modularität und zeitsparende Tourkonzepte" setzte sich für diese Phoenix World Tour fort. Für das Projekt holte PRG Frankreich das Team von PRG Projects dazu, das sich auf die Integration und Entwicklung von einzigartigen Inszenierungs- und Visualisierungselementen spezialisiert hat.

In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden lösten PRG Frankreich und PRG Projects diese Herausforderung durch die Entwicklung, das Customizing und die Produktion von 126 Rolling Video Floor Risern mit integrierten Magneten. Hiermit kann in weniger als 30 Minuten ein LED-Boden von bis zu 93m²aufgebaut werden. Dieser Zeitrahmen ist bspw. ausreichend für die Umbauphase während eines Festivals.
Die kundenspezifischen Video-Riser waren mit jeweils zwei ROE LED Black Marble 7 Kacheln ausgestattet und mussten wie Lego-Blöcke verriegelbar sein.

Die zweite, aber nicht weniger herausfordernde Anfrage war nach einem geneigten, schwebenden Spiegel auf der Bühne, direkt über der Band. Der Spiegel musste gleichzeitig aufgebaut werden. PRG Projects entwarf zwei Sets von 100 Quadratmetern Spiegeln mit einem Gewicht von 2,8 Tonnen. Diese wurden in einem sehr stabilen Aluminiumrahmen von einem separaten Gitter mit Stoßfängern oberhalb der Bühne aufgehängt, um eventuellen windigen Passagen standzuhalten.


Matthias Leullier, stellvertretender Geschäftsführer von Live Nation France, kommentiert: "Ich war sehr froh, mit PRG auf einer globalen Produktionsebene für dieses Projekt zusammenarbeiten zu können. Sie konnten mit vielen Lösungen aufwarten und jeden Aspekt dieses Set-Designs zu unserer vollsten Zufriedenheit lösen! Ohne die Erfahrung und das Wissen von PRG wäre das Ganze nicht möglich gewesen! "

Thierry Kra, Generaldirektor PRG Frankreich, ergänzt: "Ich danke Matthias Leullier für das große Vertrauen, das er uns für dieses herausfordernde Projekt entgegengebracht hat! Es war eine absolute Freude dieses herausragende Design, und Bühnenbild mit ihm zu realisieren!
Darüber hinaus danke ich dem gesamten Team von PRG Projects sowie meinem Team hier in Paris für ihren Einsatz und Teamgeist! Es war einfach phänomenal! "

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12.10.2017 Sportevents

Wie PRG die AIBA Box-WM ohne "Technischen K.o." meistert

Vom 25. August bis zum 02. September 2017 flogen in der Sporthalle Hamburg bei der 19. AIBA Box-Weltmeisterschaft die Fäuste. In zehn Gewichtsklassen (vom Halbfliegengewicht bis zum Superschwergewicht) nahmen fast 300 Boxer aus über 80 Ländern an diesem Sportereignis teil.

Bevor jedoch die Glocke für die ersten Vorrundenkämpfe ertönte, hat ein rund 40 Mann großes Team von PRG zwei Tage lang Veranstaltungstechnik in der Halle installiert, um die Boxringe für die Sportler, das Publikum und die TV-Kameras in Szene zu setzen. Sechs Trailer mit Rigging, Licht-, Video- und Audiotechnik wurden verbaut.

Für die Beschallung wurden unter anderem sechs Meyer Sound Melodie Line Arrays verbaut sowie 12 Meyer Sound UPA. Die Beleuchtung bestand aus rund 170 Moving Lights. Neben 64 PRG Best Boy Wash kamen auch 64 Clay Paky Mythos zum Einsatz und außerdem 44 GLP Impression X4 L. Der Best Boy Wash wurde für die Sportausleuchtung und der Clay Paky Mythos für das Effektlicht und der GLP Impression für die Publikumsbeleuchtung eingesetzt. Die Boxringe mussten für die Übertragung exakt nach Vorgabe beleuchtet werden. Zuständig für die Beleuchtungsplanung war das Team von mo2 design, das auch für das TV-Bild verantwortlich war. Dazu Matthias Allhoff von mo2 design:

„Die Kombination von Sports Lighting auf olympischen Niveau und Effektlicht für dramaturgische Inszenierungen war anspruchsvoll, da viele Beteiligte und ihre berechtigten Bedürfnisse berücksichtigt werden mussten. Beispielsweise hatten die Sportler und das Kamerabild ziemlich gegensätzliche Anforderungen, aber beide waren für uns sehr wichtig. In den letzten Jahren haben wir gemeinsam mit PRG viel Erfahrung bei der Umsetzung solcher Projekte gesammelt und konnten daher in Hamburg zeigen, was möglich ist.“

Es geht heutzutage bei Sportevents nicht mehr nur um den Sport an sich, eine solche Meisterschaft muss zu einem Erlebnis für die Zuschauer gemacht werden. PRG Project Manager Matthias Lusche erklärt, worauf es bei der technischen Umsetzung der AIBA Box-WM ankommt und welche Herausforderungen zu bewältigen waren:

„Im Lichtbereich hatten wir drei Faktoren zu beachten: Die Vorgaben für die Ausleuchtung des Rings, um perfekte Bedingungen für die Sportler zu schaffen, die Beleuchtung für die TV-Produktion, die ja Anforderungen stellt, die weit über den Ring hinausgehen - und natürlich die Zuschauer vor Ort, die auch eine ansprechende Atmosphäre vorfinden sollen. “

Fünf Tage lang liefen die Vorrundenkämpfe, danach wurde die Halle einen Tag lang auf die Finalrunden umgebaut. Für die Techniker war diese Umbauphase ein echtes Zeitspiel, denn die Licht-, Video- und Audiotechnik musste von zwei Boxringen auf nur noch einen Ring umgebaut werden.

Patrick Tüngeler und Michael Schunck von der Agentur Schillinger & Pankratz bildeten neben dem DBV (Deutscher Boxsport-Verband e.V.) einen maßgeblichen Teil des Local Organizing Commitees (LOC). Über die gute Kooperation mit PRG und die reibungslose technische Umsetzung zeigten sie sich dankbar. Von Patrick Tüngeler kamen lobende Worte zu der professionellen und selbstständigen Arbeit des Teams:

„Ich kann ausschließlich ein Lob an PRG aussprechen, dass die Zusammenarbeit mit den hier eingesetzten Mitarbeitern konfliktfrei, produktiv, beinahe freundschaftlich – einfach professionell vonstattenging und wir uns bewusst sind, dass wir da eine richtig gute Wahl getroffen haben.“

Acht Tage lang haben sich die Sportler, aber auch die Technik-Crew in der Sporthalle durchgeboxt, um den Zuschauern in der Halle und auch dem Fernsehpublikum mit der Amateur-Boxweltmeisterschaft ein spannendes und unterhaltsames Event zu bescheren.

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10.10.2017

VideoDays 2017 - Wie PRG YouTube-Stars in Szene setzt

Auch dieses Jahr zog es wieder tausende Fans in die Kölner Lanxess Arena, um Ihre YouTube-Stars zur Abwechslung mal offline statt online zu erleben. 2010 wurden die VideoDays zum ersten Mal ausgetragen – damals für gerademal 500 Fans. 2017 sind sie mit rund 15 000 Fans Europas größtes YouTuber-Festival. So ausgefallen wie die Auftritte der verschiedenen Acts, war auch das Design der Veranstaltung. Christoph Krachten, Gründer und Creative Head der VideoDays, berichtet stolz:

„Ich habe aus einem Fantreffen Europas größtes YouTuber Festival gemacht, wo tausende Menschen Ihre Stars in einer unglaublichen Show feiern und das Tolle ist, so eine Show gibt es sonst nirgendwo auf der Welt – zumindest nicht mit YouTubern.“

Natürlich wurden auch das Design und die Technik von Jahr zu Jahr ausgefallener und aufwendiger. PRG war als Fullservice-Dienstleister bei den VideoDays 2017 tätig. Neben der technischen Planung und Umsetzung der Gewerke Rigging, Licht, Video, Audio, war das Team auch für die Special Effects, den Setbau, das Stagemanagement und die Backline verantwortlich. Bereits im Vorfeld hat der Eventdienstleister sehr eng mit dem Kunden Divimove sowie dem Lichtdesigner Björn Hermann und dem Videodesigner Ioannis Mihailidis zusammengearbeitet, um dieses Projekt zu realisieren.

Rund 50 Personen waren für PRG im Einsatz. PRG musste gewährleisten, dass das Design an einem Aufbautag umsetzbar ist. Eine Herausforderung, die das Team mit Einsatzbereitschaft und einer intensiven Vorbereitung meisterte. Für den Aufbau, die Proben der über 20 Acts und die Show war ein Zeitfenster von gerade einmal 64 Stunden vorgesehen. Heraus kamen ein technisches Feuerwerk, ein tolles Design und eine gelungene Show.

180 Moving Lights verbaute die Technik-Crew für die große Show. Darunter 46 Clay Paky Mythos, 28 GLP Impression X4 L, 66 GLP Impression X4 Bar 10 und 20 GLP JDC 1 Strobe. Außerdem Vari-Lite VL3500 Wash und VL6000 Wash.

Wie bei der Lichttechnik wurde auch bei der Beschallung Wert auf Qualität gelegt. Neben den Meyer Sound 700-HP und Meyer Sound Milo, kamen zur Steuerung auch zwei Yamaha CL5 zum Einsatz.

Aber was wären die VideoDays ohne Videotechnik? Hier hat PRG als Mainscreen 52 Quadratmeter der Absen T5 installiert sowie 56 qm ROE MC7 und 580 Meter Solaris LED-Strings für den Cube und im Backdrop als Wellenlinien verbaut.

Für die Special Effects war Elements Entertainment verantwortlich. Den Setbau übernahm Concept4Vision.

Simon Rist, PRG Account Manager und Stage Manager bei den VideoDays 2017, war am Ende mehr als zufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung seines Teams und aller Beteiligten:

„PRG hat bereits zum vierten Mal in Folge die VideoDays erfolgreich unterstützt und sich als zuverlässiger Partner präsentiert. Dieses Ergebnis ist nur mit einer perfekten Planung und Koordination aller Gewerke und Subunternehmen möglich. Ein großes Dankeschön an unseren Kunden sowie unsere Crew, die auch für dieses Gesamtergebnis verantwortlich ist. Vielen Dank!“

Seit mittlerweile 16 Jahren arbeitet Lichtdesigner Björn Hermann mit PRG zusammen. Für ihn war das Event nicht nur eine großartige Performance der Internetstars, auch das gesamte Team hat einen bühnenreifen Auftritt hingelegt. Björn Hermann erklärt:

„PRG macht aus, dass es die verschiedenen Leute gibt, die jeweils andere Bereiche abdecken. Man kann also bspw. bei Special Events gut zusammenarbeiten, andererseits Messen gut abdecken und auch auf TV-Shows gut miteinander arbeiten. Man hat verschiedene Projektleiter innerhalb einer Firma. Da ist eine hohe Kompetenz da, die einem immer zu Gute kommt.“

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Porsche European Open 2017 Green Eagle VIP Area Restaurant
20.09.2017 Sport Event

Wie PRG bei den Porsche European Open mit Kreativität und technischem Know-how überzeugt

Einige der besten Profigolfer trafen sich vom 27. bis zum 30. Juli 2017 erstmalig vor den Toren Hamburgs, denn dort fanden die Porsche European Open statt. Auf dem Green Eagle Golfplatz bei Winsen an der Luhe wurde das Event im Rahmen der European Tour ausgetragen.

Bereits Monate zuvor begannen die Vorbereitungen für dieses sportliche Ereignis. PRG war als Fullservice-Dienstleister tätig. Neben der technischen Ausstattung wurde PRG von seinem Kunden 4sports & Entertainment auch für die Gestaltung und Visualisierung des VIP Hospitality Zeltes der Porsche European Open beauftragt.



Bereits 25 Tage vor der Veranstaltung hat die PRG-Crew mit dem technischen Aufbau begonnen. On-Site Manager Denny Wardenga erklärt warum:

„Bei Sportveranstaltungen wie diesen haben wir den Fall, dass erst einmal gar keine Infrastruktur vorhanden ist und alles geschaffen werden muss. Somit ist es wichtig, im Vorfeld eine sehr genaue Planung vorzunehmen und rechtzeitig mit dem Aufbau zu beginnen.“

Einen entscheidenden Anteil an den Planungen nahm die Kabelplanung ein. Diese musste präzise mit sämtlichen Gewerken abgestimmt werden, da nach Verlegung des Bodens Änderungen nur unter sehr großem Aufwand möglich gewesen wären. Eine regelmäßige Kommunikation und Abstimmung mit den anderen Dienstleistern ermöglichte final eine schlüssige Gesamtverstromung.



Im Anschluss an die Verkabelungen stattete das Technik-Team das VIP Hospitality Zelt sowie große Teile des öffentlichen Bereichs, dem Public Village, mit Licht- und Audiotechnik aus. Im VIP Hospitality Zelt kam u.a. diverses Erco-Equipment zum Einsatz. Dahinter verbarg sich der Gedanke eines „aufgeräumt“ wirkenden Beleuchtungssystems, welches zudem eine sehr flexible Anordnung der Scheinwerfer ermöglichte. Aufgrund der vielen Außenbereiche, bestand die Aufgabe des Teams zudem darin, das eingesetzte Material vor Regen zu schützen und somit einen sicheren Veranstaltungsbetrieb sicherzustellen.

Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Team des Golfplatzes hat dazu geführt, dass die technische Umsetzung der Porsche European Open reibungslos verlaufen ist. Denny Wardenga freut sich über die gute Teamarbeit:

„Vielen Dank an das Team vom Green Eagle Golfplatz für die tolle Zusammenarbeit, die sehr gute Kommunikation vor und während der Veranstaltung!“



Neben der Technik-Crew kam auch das PRG Creative Team zum Einsatz. Der Kunde hat sich eine Neugestaltung des VIP-Zeltes gewünscht. Im Vorfeld wurden Ideen entwickelt und gestalterische Details abgesprochen. Im Anschluss machte sich das Creative Team ans Werk. Mittels Visualisierungen und VR-Präsentationen wurden dem Kunden mögliche Looks der Veranstaltungslocation vorgestellt. Dieser konnte auf diese Weise einen sehr realen Eindruck der später umgesetzten Arbeiten bereits während seiner Entscheidungsprozesse erhalten. Hierfür konstruierte Architekt Alto Mezger zunächst ein 3-D-Modell der Veranstaltungsräumlichkeiten in Vectorworks. Diese Konstruktionen dienten dann als Basis für die technische Umsetzung. Den Feinschliff übernahm die Innenarchitektin Katja Soppe. Sie importierte die dreidimensionale Konstruktion in Cinema 4D und integrierte Texturen, Licht sowie die geplante Ausstattung. Als Produkt entstanden hochwertigen Renderings und VR-Präsentationen.

Sowohl die Techniker als auch das Creative Team haben bei den Porsche European vollen Einsatz gezeigt und das Event war, trotz des Hamburger „Schiet“-Wetters, für das PRG Team ein erfolgreiches und spannendes Projekt.

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PRG Opening Ceremonies - SEA Games 2017 Kuala Lumpur
04.09.2017

PRG realisiert Eröffnungsfeier der Southeast Asian Games 2017

Internationales Produktionsteam für Licht, Video und Rigging im Nationalstadion von Malaysia

Vom 19. bis 30. August 2017 fanden die 29. Southeast Asian (SEA) Games 2017 in Kuala Lumpur, Malaysia statt. Insgesamt elf Nationen, darunter das Gastgeberland Malaysia, Indonesien und Singapur, kämpften im Rahmen der größten Sportveranstaltung des südostasiatischen Raums in mehr als 38 Sportarten um die Medaillenplätze. Für die Eröffnungsfeier im Nationalstadion Bukit Jalil setzte der Eventmanagement-Dienstleister Memories Entertainment auf die umfangreiche Unterstützung der PRG Gruppe.

Im Rahmen der Großveranstaltung im Nationalstadion Malaysias zeichnete die Production Resource Group (PRG) für die Gewerke Rigging, Licht und Video verantwortlich. Dies war ein gemeinsames Projekt von PRG Deutschland, PRG Belgien, PRG Projects, PRG Gearhouse und PRG Japan, mit Unterstützung des PRG Alliance Partners „The Show Company“. So lieferte PRG Deutschland die komplette Rigging- und Lichttechnik, PRG Belgien die Videotechnik und PRG Projects rund 40.000 Pixel Tablets, die 2012 eigens für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in London entwickelt wurden. Und auch ein Team von PRG Gearhouse und PRG Japan unterstützte die Kollegen mit Veranstaltungstechnik und Manpower tatkräftig.
 

 
 

Das Eventtechnikpaket beinhaltete, neben den 40.000 Pixel Tablets, unter anderem 88 Panasonic Videoprojektoren, fünf D3 Medienserver, rund 800 Moving Lights von PRG, Vari-Lite, Clay Paky und GLP, 250 SGM Q7 LED-Fluter für die Dachbeleuchtung sowie ein grandMA2-System.

Insgesamt umfasste das international aufgestellte PRG-Team vor Ort 43 Personen aus Deutschland, Belgien, Frankreich, England, Spanien und Dubai. Darüber hinaus fungierten zwölf Event-Studenten aus Singapur als Followspot-Operator während der live im TV und Internet übertragenen Eröffnungsfeier. Trotz der heißen Temperaturen, der extremen Luftfeuchtigkeit in Kuala Lumpur sowie des knappen Produktionszeitfensters inklusive stetig überarbeiteter Regiepläne sorgte PRG in Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern für einen reibungslosen Ablauf der Eröffnungszeremonie der SEA Games 2017.

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PRG Dance Event - Nature One EDM 2017
01.09.2017 EDM

Wie beim EDM-Festival „Nature One“ das Publikum im Mittelpunkt steht

56 000 Musikfans, 100 Hektar Campinggelände, 350 DJs und vier Tage voller Beats und Beifall – „Nature One“ ist eines der größten und ältesten EDM-Festivals in Europa. Auch in diesem Jahr konnten die Besucher wieder drei Tage lang auf verschiedenen Floors ausgelassen feiern.

Doch bevor die 23 Bereiche für die partyfreudige Menge am 04. August geöffnet wurden, hat sich ein großes Team an Technikern fünf Tage lang für den Kunden i-Motion ins Zeug gelegt. PRG war für den Aufbau des Open-Air-Floors, des größten Floors des Festivals, beauftragt. PRG Account Manager Jan Sander und sein Team waren für das Rigging, Licht-, Video- und Tontechnik zuständig. Auch die Bühne wurde von der PRG-Crew gebaut.



Bei einem „normalen“ Festival steht die Bühne im Mittelpunkt - nicht jedoch beim EDM Festival Nature One – Auf dem Open-Air-Floor wurde ein Großteil der Technik so aufgebaut, dass das Publikum als zentrales Element fungierte.

Lichtdesigner Thomas Gerdon erklärt dazu:

„Das Besondere an dem Lichtdesign hier ist, dass wir nicht, wie bei einem normalen Rock’n’Roll Festival, eine Bühne mit einer Lichtanlage haben, sondern, dass sich die Technik hauptsächlich über den Leuten befindet – es ist also ein Floor-Konzept und kein wirkliches Bühnenkonzept.“

Auch für Jan Sander (PRG Account Manager) war dies eine außergewöhnliche Show, die er mit seinem Team an Technikern auf die Beine gestellt hat:

„Dem Publikum wurde eine toll durchchoreographierte Show geboten, mit Top-DJs und einer echten Multimediashow. Es wurden große Laser und spektakuläre Pyro-Effekte eingesetzt.“

Für die Lichtshow wurden hauptsächlich Moving Lights und LED-Leuchten installiert. So wurden u.a. 34 Icon Beams als Bühnenleuchte eingesetzt, 48 SGM Sixpack und 52 SGM Q-7 und 24 SGM Q7-W. Außerdem kam an Lichttechnik zum Einsatz: 124 GLP GT-1, 108 GLP X4 L und 48 GLP JDC-1.

Für die passenden Sound installierte das PRG-Team auf dem Open-Air-Floor 24 x Meyer Sound Melodie, 32 x Meyer Sound Mica, 16 x Meyer Sound Milo und im Bassbereich 32 x Meyer Sound 700 HP, da bei EDM naturgemäß eine besondere Leistung im Bassbereich erzeugt werden muss.

Vom FOH aus wurde die Show über drei grandMA 2 fullsize, 2 grandMA light und 14 grandMA2 NPUs gesteuert. Über diese wurden u.a. auch die Medienserver getriggert und die Laser und Pyroeffekte abgespielt.

Auch die Videotechnik der großen OpenAirBühne wurde passend zum Gesamtkonzept eingebunden. Es wurden u.a. 160 qm PRG P30 LED-Panels und 30 qm ROE MC7-HB Module als DJ-Bande installiert. Die gesamte Technik wurde an fast 1.000 Metern Traverse befestigt.



Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse – es gab Unwetter, Gewitter, Sturm und Sonne – hat die Technik einwandfrei funktioniert. Thomas Gerdon dazu:

„Von Donnerstagabend bis Sonntagvormittag musste keine einzige Leuchte getauscht werden. Das ist bei solchen Wetterbedingungen außergewöhnlich und spricht für die Top-Qualität des Materials und eine sehr gute Installation.“

Die Nature One war somit auch 2017 wieder ein Erfolg für alle Beteiligten. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna gab es ein Feuerwerk an Elektromusik und eine Laser-, Pyro- und Multimediashow, die sich sehen lassen konnte.



Lichtdesigner Thomas Gerdon freut sich über das gelungene EDM Festival und lobt die Zusammenarbeit mit PRG:

„Der Vorteil an der Zusammenarbeit mit PRG ist für mich, dass ich gerade in der Vorplanung durch die Größe des Unternehmens und durch die Größe des Material-Pools bestmöglich aus dem Portfolio an Scheinwerfern auswählen kann. ... Der zweite große Vorteil ist, dass die Leute, die bei PRG arbeiten, eine große Erfahrung mitbringen, wenn es um so große Projekte wie hier geht.“

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Photos: Ralph Larmann


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04.05.2017

PRG setzt innovative Technik beim Eurovision Song Contest 2017 in Kiew ein

PRG ist offizieller Lieferant des ESC 2017 in Kiew und verantwortlich für Licht- und Videotechnik sowie das komplexe Riggingsystem. Die drei Finalsendungen werden zwischen dem 09. Mai und dem 13. Mai in Kiews “International Exhibition Centre” produziert. PRG kooperiert in diesem Jahr mit der dänischen Firma Litecom, um die Ideen von Lichtdesigner Jerry Appelt sowie Set-Designer Florian Wieder umzusetzen. Für Jerry Appelt ist es nach Düsseldorf und Baku bereits der dritte Eurovision, den er als Designer und „Director of Photography (DOP)“ verantwortet. Jerry Appelt: “Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Projekt mit PRG umsetzen kann, weil man bei dieser Größenordnung und den gegebenen Umständen einfach ein eingespieltes Team benötigt. Gerade wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, muss man auf genügend Ressourcen im Bereich Personal und Equipment zugreifen können.“ 

Produktion Manager Ola Melzig ist bereits auf seinem dreizehnten Eurovision im Einsatz: “Es ist mein vierter Eurovision in Kiew seit 2005 – und ich freue mich sehr, wieder hier zu sein. Ich liebe die Stadt, die Menschen sind großartig, es gibt viele Parks und Grünzonen, einen großen Fluss, der durch die Stadt fließt und eine Menge guter Restaurants.” 
 



Ola gab uns einen Überblick über die Technik der Show: “Der Eurovision ist immer eine Produktion mit monumentalen Ausmaßen. Wir haben am 27. März mit dem Aufbau begonnen und seitdem ungefähr 200 Trucks in die Halle entladen. Der Aufbau von Bühne, Rigging, Licht und Ton hat insgesamt viereinhalb Wochen gedauert. Danach haben wir mit den Proben angefangen, die immer intensive werden, je dichter wir an den Sendetermin kommen.
Die Halle ist fantastisch – es gibt wenige Hallen weltweit, in die man 212 Tonnen Last an das Dach hängen kann und damit nur 70% der möglichen Gesamtlast erreicht. Ich habe großen Respekt vor unserem Head of Rigging, John Van Look und seinem Team von PRG, die dieses komplexe System erarbeitet und problemlos installiert haben.”


John van Look erläutert dazu: “Wir haben 735 Rigging-Punkte, die über Bühne, Zuschauerraum und Green Room (Anm.: Wartebereich für die Künstler) verteilt sind. Es ist ein komplexes Design und ein sehr schweres System, eines der schwersten, an denen ich je mitgearbeitet habe. Wir haben mehr als 20 Punkte mit über vier Tonnen Last und einem zentralen Punkt mit ca. zwölf Tonnen Belastung. Da es aus statischen Gründen nicht möglich war, solch schwere Einzelpunkte zu setzen, haben wir die Last auf zwei sechs-Tonnen-Punkte verteilt. Wegen der hohen Lasten konnten wir auch keine konventionellen Stahlseile verwenden: Wir mussten Stahlseile einsetzen, die üblicherweise bei Schwerlastkränen Verwendung finden.

Um die Lastverteilung zu optimieren, haben wir überall da Prolyte D75T Travseren eingesetzt, wo das Dach entsprechend belastet werden kann. Die Traverse wird in der Regel als Tower verwendet und ist nur 75 cm hoch. Auf diese Weise haben wir relativ wenig Höhe verloren. Das Dach ist relativ flach, wir müssen also sehr auf die Höhe unserer Konstruktion achten. Das “Mother Grid” ist ebenfalls aus Belastungsgründen aus X4K 100 gebaut. Dieses System überwachen wir mit über 100 Lastmesszellen, damit wir genau sehen können, wie sich die Lasten verteilen. Das ist deshalb so wichtig, weil es durch die 112 eingesetzten Cyberhoists sehr viele bewegliche Lasten gibt. Für den Einbau des Rigging-Systems haben 52 Rigger in zwei-Schichten ca. zwei Wochen benötigt.


Jerry Appelt und sein Team von neun Show-Spezialisten arbeiten auf dem FOH-Arbeitsplatz an der Rückseite der Halle. Zu seinem Team gehören unter anderem die Operator für das Showlicht, das Licht im Zuschauerbereich, das Fernsehlicht sowie der Head of Rigging und der Spot-Caller.
Die fünf aktiven GrandMA 2 Pulte, 3 GrandMA Light Pulte sowie diverse Fader Wings etc. sind zu einem sehr großen Netzwerk zusammengefasst worden und erreichen die maximal zulässige Anzahl an Netzwerkteilnehmern einer Session. Es werden 89.000 Parameter sowie 9865 programmierte Fixtures verwendet. Ferner werden 20 GrandMA Network Processing Units (NPUs) and 28 Nodes eingesetzt. Natürlich gibt es auch entsprechende Backup-Systeme für den Fall, das etwas nicht funktionieren sollte. Die Gesamtanzahl der Leuchten beträgt 1816. Darunter sind zum Beispiel 68 PRG Best Boy HP2, 56 PRG Best Boy Wash Blade, 55 PRG Bad Boy Wash, 130 Icon Edge und 24 JDC1 Hybridstrobes von GLP. Als Hazer werden 6 Stück MDG ATMe verwendet, die um die Bühne herum positioniert wurden.

Als Verfolger kommt ausschließlich das PRG GroundControl zum Einsatz: Vierzehn PRG Bad Boy und vier GroundControl Long Throw Systeme. Jerry Appelt: “PRG GroundControl ist ein revolutionäres Produkt. Wir haben alle Operator am Boden, verteilt auf zwei Bereiche. Mein Spot-Caller kann die Systeme mit einer GrandMA2 Konsole steuern. Die Technologie spart Zeit, Platz und Gewicht im Dach.“
Ola Melzig ergänzt: “Ich habe die Geräte auf der LDI 2015 gesehen und gleich gedacht, dass sie sehr praktisch sein werden. Achtzehn Stück bei einem einzelnen Projekt einzusetzen ist beeindruckend.” Zusätzlich zur Beleuchtung und dem Rigging ist PRG auch für die Videotechnik verantwortlich. Die LED-Wände bestehen aus ROE MC-7, MC-12 und MC-18. Ferner gibt es insgesamt 56 leistungsstarke Projektoren, die für die Projektionen auf das Bühnenset, transparente Gazen sowie diverse andere Projektionsflächen benutzt werden.

Am 13. Mai werden sich voraussichtlich über 200 Millionen Zuschauer die Übertragung des Finales des Eurovision Song Contest ansehen. Nachdem der Gewinner feststeht, startet die Aftershow-Party und das ESC-Team von ca. 400 Mitarbeitern inkl. ca. 100 PRG Mitarbeitern beginnt den Abbau. Was über einen Monat aufgebaut wurde, wird innerhalb von sieben Tagen abgebaut – und die Planung für 2018 fängt schon wieder an.

 

Für weitere Informationen und Videos besuchen Sie bitte unsere ESC 2017 Seite.

 

 

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PRG - Art on Ice 2017
27.03.2017

Premiere für den neuen Icon EDGE bei Art on Ice in Zürich

Es ist eine der erfolgreichsten Eiskunstlaufgalas der Welt, rund 60.000 Zuschauer besuchten 2017 alleine in Zürich die sechs Shows und nur die weltbesten Eiskunstläufer, darunter viele Olympiasieger, zeigten ihr Können – Die Rede ist von Art on Ice. Seit mehr als 20 Jahren wird die glamouröse Show jährlich aufgeführt. Insgesamt gab es in diesem Jahr zehn Vorstellungen – neben sechs Darbietungen im Hallenstadion Zürich wurden auch zwei Vorstellungen jeweils in Lausanne und Davos gezeigt. Bei Art on Ice verschmilzt Livemusik mit Eiskunstlauf - Neben Sänger James Morrison und Soul- und Pop-Queen Chaka Khan spielte in diesem Jahr auch das Zürcher Kammerorchester bei den zweieinhalbstündigen Shows.

Und bei einer solch aufwendig gestalteten Vorstellung ist natürlich auch die Veranstaltungstechnik ein wichtiger Bestandteil, um Musiker und Eiskunstläufer bestmöglich zu präsentieren. Von PRG kam das gesamte Equipment in den Bereichen Ton, Licht, Video und Rigging. Installation und Betreuung erfolgten durch den Kunden Habegger AG, mit dem PRG Schweiz seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet.

Elf Trailer mit insgesamt 110 Tonnen Material wurde angeliefert, welches in Zürich binnen 24 Stunden für die Shows in die Halle eingebaut werden musste, um die 50 x 30 Meter große Eisfläche und die beiden Bühnen mit Licht-, Ton- und Videotechnik auszustatten. Neben der 400 Quadratmeter großen ROE MC-12H LED-Wand wurden außerdem mehr als 350 Moving Lights in der Halle installiert. Darunter 24 Best Boys, 60 Robe ROBIN Pointe, 110 JB Sparx 10, 48 Martin MAC Viper Profile und 54 x Robe ROBIN 600 LEDWash.

Das lichttechnische Highlight: Der Einsatz des neuen Icon EDGE, der extra für PRG konzipiert und gebaut wurde. 48 Leuchten, die über der Bühne installiert wurden, kamen zum Einsatz. In Europa war es das erste Mal, dass der neue Icon EDGE in dieser Stückzahl bei einer Veranstaltung verwendet wurde. Marcus Bossdorf, der seit 1999 bei Art on Ice für das Lichtdesign verantwortlich ist, konnte die neuen Moving Lights ausgiebig in den Proben testen und ein positives Feedback zu Funktionen und Bauweise des Icon EDGE abgeben:

„Der Icon EDGE ist eine Multifunktions-Leuchte, ein Effektlicht, das die Charakteristiken von einem normalen Spotlight mit einem klassischen Beamlight vereint. Das alles in einer sehr kompakten Gehäuseform und mit einem neuen Leuchtmittel. Für mich war das Produkt in diesem Jahr alternativlos ... und bislang hat es sich auch bewährt, dass die Lampe sich als sehr haltbar erweist.“

Der Icon EDGE zeichnet sich durch die Kombination von Spot-, Beam- und Washfunktionen aus. Die Leuchte verfügt neben den 14 vorinstallierten Farben über ein CMY-Color-Mixing-System sowie 14 feste und 8 rotierende Gobos. Die eingesetzte Philips Platinum 21R Lampe mit 470 Watt Leistung erreicht beeindruckende 20.000 Lumen. Im Beammodus erreicht der Icon Edge einen Zoombereich von 2 bis 24 Grad, im Spotmodus 2,5 bis 32 Grad und im Washmodus 3,5 bis 40 Grad. Die Leuchte hat eine Grundfläche von 45 cm x 32 cm und eine Höhe von 71 cm. Das Gewicht liegt bei 31 kg. Weitere Funktionen und Daten können Sie im PDF (Link) finden.

Sowohl die Mitwirkenden als auch die Technik haben zum Erfolg von Art on Ice beigetragen. Die Shows waren ein voller Erfolg und das Publikum zeigte sich begeistert. Martin Fischer, Leiter von PRG in der Schweiz, kann sich somit auch dieses Jahr zufrieden zeigen:

„Unser Kunde Habegger AG, wie auch der Endkunde Art on Ice Production AG, waren sehr zufrieden mit der ganzen Technik und Dienstleistung von PRG. Auch wir sind glücklich, neun Jahre lang die Technik für diese Veranstaltung liefern zu dürfen. Mit dem Icon EDGE ist es PRG erneut gelungen ein Eigenprodukt zu kreieren, das sich am Markt sicher gut behaupten kann.“

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PRG bei der Prolight + Sound 2017 in der Festhalle Frankfurt 220x150px
23.03.2017 Messen

PRG zeigt neue Produkte und Dienstleistungen auf der Prolight + Sound

Live-Übertragung der LEA-Gala als HD und 360 Grad-Livestream im Internet

Auf der diesjährigen Prolight + Sound, vom 4. bis 7. April, stand die Festhalle Frankfurt wieder ganz im Zeichen der Production Resource Group (PRG). Der Startschuss fiel bereits am Vorabend mit der Verleihung des PRG Live Entertainment Awards (LEA) für die PRG als technischer Gesamtdienstleister verantwortlich zeichnete. Die kreative Verantwortung übernahmen, wie schon in den Vorjahren, Jerry Appelt und bright!. Ab dem ersten Messetag konnten Besucher der Festhalle die eingesetzte Bühne inklusive aller Installationen und Effekte begutachten und den regelmäßig stattfindenden Demoshows beiwohnen. Die Musik zu der Demoshow wurde von der Band FOXOS komponiert, die diese auch live in der Festhalle performten. 

360 Grad-Übertragung live im Internet

Ein Highlight der diesjährigen Veranstaltung war das Thema „360-Grad-Streaming". So wurde die LEA-Gala nicht nur zum ersten Mal als Full-HD-Livestream im Internet übertragen, sondern auch als 360-Grad-Event aufbereitet, das mit entsprechenden Geräten verfolgt werden konnte. Vor Ort war das Signal sogar als 360-Grad/3DVirtual Reality Signal verfügbar. Das für die VR-Bewegtbilder benötigte Equipment – unter anderem eine Nokia Ozo 3D/360º-Kamera – stellten die VR- und Medientechnik-Spezialisten des PRG Lab bereit.
Doch auch den rund 1.400 Gästen im Saal wurde einiges geboten: Neben den Preisträgern in den insgesamt 15 Veranstaltungskategorien gehörte der Auftritt von Udo Lindenberg zu den Top-Highlights des 12. Live Entertainment Awards. Das weitere musikalische Rahmenprogramm auf der neu gestalteten PRG-Bühne bestritten unter anderem Schiller, Max Giesinger sowie Helmut Zerlett, der die exklusive Gala mit seiner Band begleitete.

Neue Produkte auf der Prolight + Sound

Neben verschiedenen VR-Demonstrationen stellte der Full-Service-Eventdienstleister mehrere Eigenprodukte vor. Der upgedatete Mediaserver PRG Mbox® und das Spot-Movinglight Icon BEAM sowie das revolutionäre GroundControl™ Followspot-System konnten betrachtet werden. Ein ganz neues Produkt war der Prototyp des GroundControl™ Longthrow (LT), der als Verfolgerscheinwerfer ebenfalls aus mehr als 600 Meter Entfernung vom Boden aus fernsteuerbar ist. Aber auch die diesjährigen Partner von PRG präsentierten verschiedene Neuigkeiten. Zu sehen war das BlackTrax Live Tracking System von Cast, welches eine Interaktion von Künstlern, Bühnenkinetik und Mediacontent ermöglicht. 
Stage Kinetik zeigte das grandiose Bälleballett „Winch One". GLP führte erstmals das neue Hybrid-Strobe JDC1, die neue Version der Hybridlampe GT-1 und das X4 atom Sixbar im Live-Einsatz vor. 
Die Partner von PRG auf der Prolight + Sound 2017 waren: Jerry Appelt Lichtdesign, bright!, GLP German Light Products, Stage Kinetik, RIEDEL Communications, Gerriets, ROE Visual, Sennheiser, CAST Group, MDG, allbuyone, Notch, PMS Crew Support, Elements Entertainment, laserfabrik, Apleona HSG Event Services, ComputerWorks, Lighting Tools, inline Kurierdienst, Stadt Frankfurt am Main, Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt, Musikmesse, Prolight & Sound.
 
Mehr Informationen zu dem PRG Messeauftritt finden Sie auf unserer Prolight+Sound Seite.

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Drake live at The O2, London. Show and lighting design by Steve Kidd and Guy Pavelo. Photo: PRG XL Video/Alison Barclay
10.03.2017 Konzerte & Tourneen

PRG realisiert aktuelle Tour von Drake in USA und Europa

Drake, derzeit einer der erfolgreichsten Musiker weltweit, ist nach einer sehr erfolgreichen Tournee durch Nordamerika jetzt in Europa unterwegs. Für das Design sind Steve Kidd und Guy Pavelo verantwortlich.

Steve Kidd, Tour Director und Designer, und Guy Pavelo, Lighting Director und Designer, arbeiten bereits seit mehr als fünf Jahren mit Drake zusammen und setzen für die Ausstattung der Tourneen mit Licht- und Videotechnik wieder auf PRG. Betreut werden die Shows in Nordamerika von Curry Grant beziehungsweise Yvonne Donnelly Smith und Stefaan Michels in Europa.



Guy Pavelo über Konzept und Design der Tour: „Das ist jetzt die vierte Tournee von Drake, für die wir das Design entwickelt haben. Von der ersten Idee bis zu den ausgearbeiteten Vorschlägen haben wir fünf Monate investiert und die Entwürfe anschließend Drake präsentiert. Er hat dann das ausgesucht, was ihm am besten gefallen hat.“

Dazu Steve Kidd: „Unsere Zusammenarbeit mit Drake funktioniert über die Präsentation von Ideen und ihre Weiterentwicklung. Wir stellen unsere Ideen und Konzepte vor, entwickeln sie gemeinsam weiter und schaffen so ein aufregendes Design, das dann umzusetzen ist. Wir können das nur, weil wir wissen, was unsere Lieferanten, die dann für die Umsetzung gefordert sind, leisten können. Natürlich müssen wir dabei realistisch sein, ob und wie dies für eine Tour umsetzbar ist.“



Grundlage des Designs ist eine gebogene LED-Videowand mit 9-Millimeter-Pixelpitch. Daran orientiert sich ein Set mit Aufzügen und Dekorationen inklusive einer in die Bühnenrückwand integrierten Overhead-Struktur. Die Verbindung zwischen den einzelnen Modulen erfolgte über ein kinetisches System, das alle Bestandteile zusammenhält. Wunsch und Ziel bei der Gestaltung war ein Design, das sich auch über große Entfernungen leicht transportieren lässt und an den Auftrittsorten schnell und einfach auf- und abgebaut werden kann.

„Für den Bühnenbau haben wir mit SGPS zusammengearbeitet“, so Guy Pavelo. „Das Team musste uns einige Spezialkonstruktionen bauen – angefangen beim geschwungenen Rahmen für die LED-Wand bis zu maßgefertigten Traversen überall dort, wo keine Kabelbrücken eingesetzt werden konnten. Dafür sind wir von 24“ auf 32“ bis 48“ Double-Bay-Trusses mit kürzeren Verbindern und Cast Assembly gewechselt, damit fast alle Scheinwerfer in den Traversen fixiert werden konnten – auch beim Transport. “



Ursprünglich sprach dagegen, dass die Trailer für den Transport in Europa und den USA unterschiedlich beladen werden mussten. In den USA ließen sich in den Trucks vier dieser Prerigged-Traversen übereinander stapeln. In Europa ist das nur mit drei Traversen möglich. Das Equipment für die Shows sollte aber aus Zeit- und Kostengründen möglichst komplett konfektioniert transportiert werden. Allein der Auf- und Abbau der fast 800 Winden für jede Show hätte einen erheblichen Aufwand gefordert. So blieben sie an ihrem Platz.

„Klar hätten wir Truckspace eingespart, wenn wir schmalere Traversen eingesetzt hätten“, so Guy Pavelo. „Dafür hätte unser Team das Set aber immer komplett auseinandernehmen müssen, um es am nächsten Tag wieder aufzubauen. Schwierig.“ Steve Kidd stimmt ihm zu: „Bei der Konstruktion einer neuen Produktion müssen wir immer gegen die Zeit arbeiten. Zeit und Raum sind die beiden Parameter, die wir in Einklang bringen müssen, um am Veranstaltungsort zum optimalen Ergebnis zu kommen. Das konnten wir für die Drake-Show nur so lösen.“


br> Guy Pavelo: „Wir sind beim Rigging mit der Produktion in den Locations bis an die Grenzen der jeweiligen Kapazität gegangen. Hier haben uns dann die Custom Trusses geholfen, die zwar zunächst mehr Geld gekostet haben, aber auch einen Beitrag zur Entlastung der Crew geleistet haben.“

Ein besonderes Highlight der Show sind die kinetisch bewegten, fußballgroßen “ „Kugeln“, die das Publikum bei der Show von Drake in ihren Bann ziehen. „Die kinetischen Kugeln sind ein Kooperationsprojekt“, erklärt Guy Pavelo. „Glow Motion Technologies entwickelte dafür das Material. Im Prinzip gibt es zwei verschiedene Komponenten: Die Kunststoffkugeln in Fußballgröße mit dem innenliegenden LED-Chip, der die rund 800 Kugeln von innen heraus beleuchtet, und die Winden. Sie kommen inklusive der Steuerung von Stage Kinetik. Glow Motion hat daraus ein funktionsfähiges System für die Tournee gebaut."



Steve Kidd weiter dazu: „Die Winden von Stage Kinetik übernehmen die Positionierung der Kugeln. Als Guy und ich anfingen, über das Design zu sprechen, gab es diesen Effekt noch nicht. Ein gemeinsamer Freund erzählte uns dann davon. Er hatte sie bei einem deutschen Autohersteller in München gesehen." Nach Meinung von Guy Pavelo sind die Bewegungen für den Effekt zwingend erforderlich. Ohne diese wäre es ähnlich wie bei einer Kunstinstallation, bei der die Lichter an- und ausgehen und nach ein paar Sekunden niemand mehr darauf achtet. Als Showeffekt wäre das nicht zu gebrauchen gewesen.

Für die europäische Tournee entstand die Idee für eine Projektionskugel. Drake wollte damit für die Fans in Europa eine andere Show als in Nordamerika bieten. Weiterhin wurde eine B-Bühne integriert und das kinetische System optimiert. Fester Bestandteil der Show in Nordamerika war ein Flugsystem, mit dem der Künstler für einen Song geflogen wurde. In Europa fiel das zugunsten einer Verfeinerung der Kinetik weg, weil dadurch mehr Platz zur Verfügung stand.



Die Inspiration für die Kugelprojektion lieferte eine Kunstinstallation, die in der vergangenen Saison in Toronto stattfand. Sie nannte sich „Tod der Sonne“ und bestand aus einer Kugel mit rund 14 Meter Durchmesser auf einem Sockel, auf der eine Projektion gemapped wurde. Inhaltlich ging es um eine circa 15-minütige Darstellung der Sonnengeschichte. Die Künstler hatten bereits Kontakt zu Drake und stellten Ideen und die Projektionskugel für die Konzeption der Show zur Verfügung. Während der Tournee in Europa sorgen jetzt acht Panasonic 30k Laserprojektoren, jeweils zu zweit gestackt, für die Visuals – gesteuert durch d3 und Blacktrax. Da der Globus während der Show aus dem Boden der B-Bühne aufgeblasen wird, muss die Fokussierung immer wieder neu erfolgen.

Die Integration des Globus für die europäischen Shows forderte eine schnelle Umstellung des Equipments, weil PRG diverse Projektoren und Medienserver zum Setup hinzufügen musste. Yvonne Donnelly Smith, Director of Music bei PRG XL Video, konnte diese Anforderungen aber innerhalb kurzer Zeit und quasi über das Wochenende lösen.

Eine weitere Ergänzung für Europa war der Einsatz von Barco-Projektoren und dem positionierbaren Spiegelsystem des belgischen Unternehmens. Guy Pavelo über ihren Einsatz: „High End wollte mit dieser Entwicklung die Möglichkeiten von Lasern simulieren. Es handelt sich nicht um Laserprojektoren, aber sie erzeugen ähnliche Effekte – ohne die Nachteile von Lasern wie den üblichen Sicherheitsbeschränkungen. Es gibt zwar nicht diesen typischen grünen Laserbeam, dafür haben diese Geräte andere starke Effekte, die wirklich gut zum Ende der Show passen.“

Für die Auswahl des Beleuchtungsequipments der Tour standen vielen praktische Überlegungen im Fokus: Funktionalität, kompakte Formate, Energieverbrauch, große Helligkeit und Flexibilität. Eingesetzt werden unter anderem Best Boy Spot HP und Best Boy Washes von PRG, viele Icon Beam, Clay Paky Sharpy und Stormy, SGM P5 und Q7 LED-Leuchten – dazu größere Stückzahlen von den neuen High End Geräten Solaspot 1500 und LED Solawash 37. Weiterhin stehen Martin Atomics und GLP XBar 20 Leuchten zur Verfügung.




Die Spots und Washes werden laut Guy Pavelo für die Overhead-Abdeckung verwendet. Wichtig dafür war die Größe der Scheinwerfer. Da sie pre-rigged verwendet wurden, durften bestimmte Formate nicht überschritten werden. Trotzdem mussten Lichtausbeute und -qualität passen. „Wir haben den Icon Beam gewählt“, so Pavelo, „weil der Beam etwas stärker als beim Sharpy ist, obwohl er ja nur aus einem relativ kleinen Kompaktkopf herauskommt. Für Europa haben wir P5 und Q7 hinzugefügt, um zusätzliche Stimmungen und Situationen abdecken zu können. Für die Verfolger entschieden wir uns für das PRG GroundControl Followspot System und installieren die Scheinwerfer auf den Traversen. Die Bedienung erfolgt einerseits vom FOH und andererseits aus dem Backstage-Bereich, weil die Show in zwei Teile aufgeteilt ist und sowohl die Hauptbühne als auch die B-Bühne beleuchtet werden müssen.

Guy Pavelo setzt dieses Material gern ein und sieht auch viele Vorteile für das PRG GroundControl Followspot System. Unter anderem kann er Pyrotechnik leichter integrieren, hat keine Einschränkungen bei kinetischen Anwendungen und auch keine Probleme mit den Followspot-Bedienern. Der zeitliche Nutzen ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: „Als wir für die Shows in Europa die B-Bühne integrierten, mussten wir nur noch zwei Lampen nach unten nehmen, sie ein paar Meter zur Seite rücken, wieder anschließen und waren fertig. Es gab keinen sechsstündigen Prozess, nur um zwei Truss Spots neu zu positionieren. Außerdem bewegten wir uns an den meisten Veranstaltungsorten bereits nahe der maximalen Deckenbelastung und waren daher ganz froh, auf dieses zusätzliche Gewicht für sechs Kollegen und die nötige Absicherung verzichten zu können.

Steve Kidd und Guy Pavelo arbeiten für Tourneen bereits seit vielen Jahren weltweit mit PRG zusammen. Insbesondere Service und Support bewerten sie dabei als ausschlaggebende Faktoren für ihre Wahl. Steve Kidd: „PRG ist ein ausgezeichneter Lieferant für alle Anforderungen unserer Designs. Das passt auf der Budget-Seite ebenso wie bei der Unterstützung, wenn man ganz neues Equipment sucht, was vielleicht noch niemand vorher eingesetzt hat. Durch die Integration von XL Video hat PRG für uns nun noch größere Bedeutung bekommen. Auf Tourneen entstehen schließlich immer dann Probleme, wenn man mit verschiedenen Anbietern zusammenarbeiten muss. Jetzt kann alles aus einer Hand kommen, was für einen Künstler wie Drake mit seinem hohen Anspruch sehr wichtig ist.“

Yvonne Donnelly Smith von PRG XL Video: „Wir arbeiten schon seit einiger Zeit mit Steve Kidd und Guy Pavelo zusammen und wissen, dass ihre Entwürfe immer an die Grenzen des Machbaren gehen. Wir sind daher sehr stolz darauf, sie bei globalen Projekten unterstützen zu können und dafür mit unseren Kollegen in aller Welt zusammenzuarbeiten!“

Weitere Informationen über die Arbeit von Guy und Steve: www.gp-sk.com

Foto Credits: PRG XL Video/Alison Barclay

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28.02.2017

PRG XL Video bei den TPi Awards zur beliebtesten Videotechnik Verleihfirma gewählt

PRG XL Video in Großbritannien, Teil der Production Resource Goup (PRG), wurde bei den TPi Awards in London zur beliebtesten Videotechnik Verleihfirma gewählt.

Es ist das dreizehnte Mal, dass das Unternehmen mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. Die Nominierungen und Abstimmungen werden von Kunden und Personen aus der Veranstaltungsbranche vorgenommen.

Die Verleihung fand im Battersea Evolution in Süd London statt. Den Preis, welcher von dem Medienserver Hersteller d3 gesponsert und überreicht wurde, nahm für PRG XL Video Account Director Steve Greetham in Empfang.



Steve Greetham sagte: „Es ist großartig, diesen Preis für unsere Arbeit im Bereich Video zu gewinnen, der alle Projekte aus dem Bereich Konzerte & Tourneen, Festivals, Theater, TV und Firmenevents beinhaltet. Wir hatten dieses Jahr viel zu tun mit verschiedenen Produktionen, unter anderem die große Wand beim Creamfields und Isle of White Festival, bis zu einem benutzerdefinierten geschwungenen Bildschirm für Big The Musical und Video Projektionen für eine royale Benefizveranstaltung. Es ist toll zu sehen, dass Video auf so unterschiedliche Weise eingesetzt wird.“

„Wir möchten uns bei allen bedanken, die für uns gestimmt haben. Es ist eine besondere Ehre, von den Kollegen aus der Branche anerkannt zu werden.“

PRG XL Video war außerdem als beliebteste Rigging und Lichttechnik Firma nominiert.

PRG XL Video war Sponsor des diesjährigen TPi Award. In der Kategorie beste Live Produktion des Jahres gewann die Coldplay Tournee „A Head Full of Dreams“.

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23.02.2017 Gala Events

Wie PRG XL Video beim „Ball des Sports“ zu technischer Höchstleistung aufläuft

Wenn Spitzenathleten, Olympiasieger und Sportlegenden sich unter einem Dach versammeln, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln, kann dies nur eines bedeuten: Der alljährliche „Ball des Sports“ wird ausgetragen! Zum 49. Mal wurde dieses Event am 04. Februar im und um das Wiesbadener Kurhaus herum veranstaltet. Und dieser Ball stand unter einem ganz besonderen Motto: „50 Jahre Zukunft“ steht für das 50-jährige Bestehen der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Und auch PRG XL Video hatte ein sportliches Programm vor sich, als rund zwei Wochen vor der Veranstaltung mit dem Aufbau begonnen wurde. Das Team wurde für die Bereiche Licht-, Ton- und Videotechnik sowie das Rigging beauftragt. Insgesamt galt es, 115 Tonnen Material zu verbauen. Rund 1.000 Meter Traverse, 80 Lautsprecher der Firma Meyer Sound - MINA, M’elodie, UPJ-1P und UPM-1P- sowie 24 Panasonic PT-DZ21K Beamer wurden von dem Dienstleister für Veranstaltungstechnik angeliefert und installiert. Beim Licht kamen mehr zum Beispiel mehr als 150 Stufenlinsenscheinwerfer und 24 Stück 8-Lite Blinder. Außerdem Clay Paky LED - Moving Lights, über 100 GLP Impression X4, die in der Decke und an den Seitenbühnen installiert wurden, rund 50 Clay Paky Mythos und 50 Vari*Lite VL3500 Spots. An den Seitenbühnen wurden außerdem SGM P2 LED-Fluter verbaut.



Zusätzlich waren vier PRG GroundControl Followspot Systeme im Einsatz, die während der Veranstaltung von vier Followspot-Bedienern gesteuert wurden. PRG XL Video benötigte ca. 400 Manntage für die technische Umsetzung des Projekts – vier Tage dauerte der Hauptaufbau an und drei Tage wurden für die verschiedenen Nebenbereiche benötigt. Der gesamte Produktionszeitraum belief sich auf 12 Tage.

Auch technische Schwierigkeiten galt es zu lösen, so hatte die Zeltkonstruktion, in der die Gala stattfand, nur Hängepunkte für 150 Kilogramm pro Punkt, was zur Folge hatte, dass dort keine Motoren aufgehängt werden konnten. Die Traversenstrecken mussten deshalb mit Genies hochgekurbelt und in die Decke gebracht werden.
Eine weitere Herausforderung war die Tatsache, dass es im Saal insgesamt vier zu bespielende Flächen geben sollte. Vor allem das Anbringen und Ausrichten der Tontechnik musste hier gut durchdacht sein. Und auch zum Einlass der Gäste standen die Techniker wieder in den Startblöcken, denn pünktlich zum Veranstaltungsbeginn musste der Empfangsbereich in den After-Show-Bereich umgebaut werden. Dort wurde nach der Gala einiges geboten: u.a. lud Jürgen Hassler, der Produzent des „Ball des Sports“ in seine Lounge ein. PRG XL Video präsentierte seine VR-Brillen, auf denen die Gäste einen von PRG Lab mit der Nokia OZO 360-Grad-Kamera vorproduzierten, sportlichen Content erleben durften. Außerdem wurde ein Bereich für eine Basketball Experience aufgebaut, auf dem Profis beeindruckende Stunts zeigten und auf einer Fecht-Fläche konnten die Gäste einen Zweikampf im Fechten hautnah miterleben.

Insgesamt kamen rund 1.700 Gäste zu dem Ball, um sich das aufwendig inszenierte Sport-und Showprogramm der Athletinnen und Athleten anzusehen. Und der Abend war ein voller Erfolg! Das Publikum zeigte sich mit einer minutenlangen Standing Ovation begeistert und Produzent Jürgen Hassler von Hassler Made war vollends zufrieden mit der Show und mit der guten Zusammenarbeit mit PRG XL Video:

„Wir kennen uns seit Jahrzehnten und es ist immer ein Vergnügen mit PRG zu arbeiten, vor allem auch mit der Projektleitung, es ist ein wunderbares Zusammenarbeiten und ich glaube, sonst würden wir eine solche Veranstaltung nie auf die Reihe bekommen, weil auch kurzfristig immer improvisiert werden muss. Jeder gibt sein Letztes und wir finden immer eine Möglichkeit Dinge zu realisieren.“

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22.02.2017 Preisverleihung

PRG Live Entertainment Award 2017

Keine Panik beim 12. PRG Live Entertainment Award - Udo Lindenberg rockt am 3. April 2017 die Festhalle

Der Panikpräsident höchstpersönlich gibt sich die Ehre, wenn am Montag, 3. April, die Gala zur 12. Verleihung des PRG Live Entertainment Awards (LEA) in der Frankfurter Festhalle stattfindet: Udo Lindenberg wird auf der opulent ausgestatteten Bühne einmal mehr zeigen, dass er als energiegeladener Performer und Show-Zeremonienmeister auch nach fünf Jahrzehnten Karriere in der Champions League der deutschen Rockmusik spielt. Das LEA-Publikum bekommt eine Kostprobe aus seinem Tournee-Programm „Keine Panik“, mit dem der Wahl-Hamburger 2016 die größten deutschen Stadien und Hallen füllen konnte.

Lindenberg hatte im vergangenen Jahr bereits den Preis der LEA-Jury für seinen Veranstalter und Manager Roland Temme mit in Empfang genommen. Nun kehrt er zum Live-Entertainment-Event nach Frankfurt zurück. „Wir freuen uns, dass es Udo beim LEA so gut gefällt“, kommentiert Prof. Jens Michow, der Geschäftsführer der LEA Veranstaltungs GmbH und Executive Producer der Award-Gala. „Unsere Gäste dürfen sich jetzt schon auf einen tollen Moment freuen.“ Der Auftritt des Deutschrock-Pioniers ist jedoch nur einer der Höhepunkte des musikalischen Rahmenprogramms beim LEA 2017, zu dem wieder mehr als 1.400 Gäste erwartet werden. Weitere musikalische Akzente wird unter anderem Helmut Zerlett setzen, der die Gala mit seiner Band begleitet. Außerdem werden Max Giesinger und die Breakdance-Gruppe DDC auf der Bühne stehen.

LEA meets Virtual Reality: Live-Stream auch als 360-Grad-3D-Event

Neue Wege beschreiten die LEA-Verantwortlichen in diesem Jahr bei der Bewegtbild-Übertragung ihrer Veranstaltung. Der Gala-Abend in der Festhalle wird erstmals als Live-Stream in Full-HD im Internet zu sehen sein. Für alle User, die bereits in das Zeitalter von Virtual Reality eingetreten sind, wird die Übertragung zudem als 360-Grad-3D-Event spektakulär aufbereitet.

Dieser Stream kann mit entsprechenden VR-Brillen oder -Headsets verfolgt werden. Der Hauptpartner des Deutschen Live-Entertainment-Preises, Production Resource Group (PRG) - führender Anbieter für Eventdienstleistungen und Veranstaltungstechnik - stellt das Equipment für die Produktion der Bewegtbilder vom LEA-Abend. Unter anderem kommt für den 360-Grad-3D-Stream die NOKIA OZO, eine 3D/360 Grad Kamera zum Einsatz, unterstützt von den VR-Spezialisten von PRG Lab, einer Unit von PRG. Als Dienstleister für die Abwicklung der Streams und den technischen Support konnte die Firma airtango aus Frankfurt gewonnen werden. Die Streams von der LEA-Gala werden live unter den URLs lea.airtango.de und lea360.airtango.de abrufbar sein. Den Partnern des Deutschen-Live Entertainment-Preises wird airtango auch die technische Möglichkeit anbieten, die Übertragungen direkt in ihre Homepages einzubinden. Mit dem innovativen Konzept des Virtual-Reality-Streams schlägt der PRG LEA Live Entertainment Award 2017 auch eine inhaltliche Brücke zur Eventtechnik-Schau Prolight + Sound, die am Tag nach der Gala beginnt. Die veranstaltende Messe Frankfurt Exhibition GmbH engagiert sich vor diesem Hintergrund ebenfalls als Partner für die Live-Übertragung der Preisverleihung.

Club-Tournee: Von Retro-Rock bis Country und Jazz

In insgesamt 15 Kategorien gehen die begehrten LEA-Trophäen für herausragende Leistungen an Veranstalter, Manager, Agenten und Spielstättenbetreiber. Nachdem Anfang Februar bereits die ersten Nominierungen veröffentlicht worden sind, steht nun die Auswahl für drei weitere Kategorien fest. Ins Rennen um den LEA für die Club-Tournee des Jahres gehen fünf Veranstalter mit Konzertreisen von Bands und Künstlern aus den unterschiedlichsten Genres.

Das Spektrum reicht von RTN-Touring mit den Retro-Rockern Blues Pills („Lady in Gold“) und FKP Scorpio mit dem britischen Singer-Songwriter Frank Turner („Get Better“) bis hin zu Country mit der von Wizard Promotions veranstalteten Tournee von Chris Stapleton („Traveller“) und Jazz mit DEAG Classics und Till Brönners „The Good Life“-Tour. Auch der deutsche Pop-Senkrechtstarter Max Giesinger und sein Veranstalter Karsten Jahnke Konzertdirektion sind mit der Konzertreise zum Album „Der Junge, der rennt“ in der Auswahl.

Eis-Spektakel, Ritterturnier und ein „Drei-Länder-Kampf“

In der Kategorie Show des Jahres wagt sich die LEA-Jury gleich mit zwei Nominierungen aufs Eis – im wahrsten Sinne des Wortes. Als Kandidat für den Live Entertainment-Preis wurde Carré Event aus der Schweiz mit dem Eiskunstlauf- und Livemusik-Spektakel Art On Ice ebenso ausgewählt wie DEAG Concerts mit Disney On Ice.

Unterhaltung ganz anderer Art bietet die dritte Veranstaltung im Bunde der Nominierten: Das Kaltenberger Ritterturnier in Oberbayern. Kaltenberger Ritterturnier

Unterdessen kommt es in der LEA-Kategorie Halle/Arena des Jahres zu einem regelrechten „Drei-Länder-Kampf“ bei den Nominierungen: Die Commerzbank-Arena in Frankfurt hat hier ebenso Chancen auf eine Auszeichnung wie die größte Veranstaltungshalle der Schweiz, das Hallenstadion Zürich, und die Stadthalle Graz in Österreich.

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PRG Concert Touring - Beginner
23.01.2017

Beginner-Lichtdesigner Bertil Mark über den LED-Ring für die Vari*Lite VL5

„Ahnma“, die Beginner sind „Back in town“! Und mit von der Partie ist der erfolgreiche Lichtdesigner Bertil Mark. Sein Lichtdesign: ausgefallen und aussagekräftig! Und auch für die Beginner-Tour 2016 wollte er für Jan Delay, Denyo und DJ Mad so richtig Gas geben und hatte für sein Lichtkonzept natürlich ganz spezielle Vorstellungen. Mit besonderer Technik und neuen, außergewöhnlichen Features wollte er die Band und natürlich das Publikum begeistern.

„Wir wollten versuchen, ein zeitgemäßes Lichtdesign mit Lichtinstrumenten zu integrieren, die sehr modern sind und vielfältige Möglichkeiten beinhalten. Und da ist etwas ganz Spannendes entstanden...“, so Lichtdesigner Bertil Mark.



PRG XL Video bekam den Auftrag die Tour sowohl mit Lichttechnik, dem Rigging und der Videotechnik auszustatten. Bei einem Rundgang durch das PRG XL Video – Lager hat Bertil Mark eine Idee ausgesprochen, von der er sich bei einem englischen Lichtdesigner hat inspirieren lassen. Der Gedanke war, die Vari*Lite VL5, die sich seit Jahren weltweit bewährt hat, mit einem neuen, modernen Gadget auszustatten. Johannes Wahl, der bei PRG XL Video für den Bereich Produktion verantwortlich ist, fackelte nicht lange und gab diesem „hammerharten“ Plan für die anstehende Beginner-Tour den Anstoß.

Innerhalb von nur wenigen Wochen hat PRG XL Video einen LED-Ring entwickelt, der mit 60 Hochleistungs-LEDs der Firma SchnickSchnackSystems bestückt wurde. Die LEDs sind mit einer optimalen RGB-Farbmischung in einem SMD-Baustein ausgestattet, sodass keinerlei Farbschatten entstehen. Die LEDs können kameratauglich abgedimmt werden und haben einen weiten Abstrahlwinkel von 115°. Die Platine ist biegsam, mit Glas verstärkt und schwarz lackiert, sodass eine höhere Kontrastwirkung entsteht. Die Oberflächentemperatur hält sich sehr gering.
Die dafür benötigten Kabel verlaufen innerhalb des Gehäuses, um die Beweglichkeit der Lampe nicht zu beeinträchtigen.

Johannes Wahl, Director Production Management bei PRG XL Video, ist sehr zufrieden mit der schnellen Verwirklichung der Idee: „Ein großartiges Projekt! Die tolle Umsetzung bedingt durch das fantastische Engagement aller Beteiligten hat es überhaupt erst möglich gemacht, die Anforderungen so kurzfristig umzusetzen. Das Upgrade wurde bereits in Los Angeles den amerikanischen PRG-Niederlassungen vorgestellt, was mich persönlich sehr freut!“

Insgesamt wurden 45 Vari Lite VL5 für die Beginner-Tour umgerüstet und um den neuen LED-Ring ergänzt. Davon wurden 35 aktiv eingesetzt. Diese Lampen waren als Lichtvorhang am hinteren Rand der Bühne installiert und konnten von dort ihre ganze Farbenpracht zeigen und durch den LED-Ring neue, beeindruckende Effekte hervorbringen. Neben 200 Metern Traverse kam von PRG XL Video auch die restliche Lichttechnik, so waren 30 Blinder im Einsatz, 80 Striplite C25-250 MK, 50 Washlights GLP impression X4, zwölf Ayrton MAGICPANEL-R, fünf Quadratmeter Absen F6 LED-Screens, 1.280 Mal Barco OLite 510 (Sonderbau Pyramide) und 60 GLP GT-1. Darüber hinaus drei Invenhoe-Followspots und 24 x Martin Atomic 3000 Stroboskope. Außerdem wurde der MBox Extreme – Media Server von PRG XL Video eingesetzt.

Die VL5 hat mit ihrem neuen Gadget für Begeisterung gesorgt und die 19 Beginner-Konzerte, die im November und Dezember 2016 stattfanden, durch ihre neue Vielfältigkeit bereichert.

Die Band hat für ihre Tour außerdem vier Tage lang in den PRG-Studios von Cinegate geprobt. Lichtdesigner Bertil Mark lobt den Support der Firma: „Es ist das erste Mal, dass ich mit PRG so direkt zusammenarbeite und es ist grandios, was hier gelaufen ist. Die Gastfreundschaft ist hervorragend bei PRG.“

Auch Johannes Wahl ist erleichtert, für ihn ist das Projekt „LED-Ring für VL5“ mit der Tour aber noch lange nicht abgeschlossen: „Wir planen aktuell weitere 200 zusätzliche „kits“ für diverse Projekte 2017 herzustellen. Außerdem möchte ich gerne weitere Produkte und Visionen finden, die durch die Anwendung von „kreativen“ LEDs eine neue Tiefe bekommen.“

Für weitere Informationen zum LED-Ring und für ein kurzes Produktdatenblatt besuchen Sie bitte unsere VL5-Ring Produktseite.

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