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Thomas Mundorf Head of Project Management & Technologies bei PRG Deutschland
24.11.2016

PRG XL Video holt Thomas Mundorf als neuen "Head of Audio Project Management & Technologies"

Ab 1. November 2016 gibt Thomas Mundorf als neuer „Head of Audio Project Management & Technologies“ den „Ton“ im Audio-Projektmanagement von PRG Deutschland an. In seiner neuen Rolle verantwortet er die gesamte Planung und Abwicklung aller Audio-Projekte und wird die künftige technologische Ausrichtung von PRG im Bereich Audio-Technologie federführend mitgestalten. Thomas Mundorf ist einer der führenden Ton-Ingenieure im Bereich der Beschallung von Events, Messe, Tourneen und Festivals. Er war viele Jahre für die Planung und Durchführung von nationalen und internationalen Veranstaltung verantwortlich. Durch seine langjährige Tätigkeit bei der Firma Meyer Sound - einem der führenden Hersteller für professionelle Beschallungslösungen - verfügt er zudem über einen hervorragenden technischen „Background“.

Johannes Wahl (Director Production) und Jörn Kubiak (Chief Operating Officer) erklären dazu: „Wir freuen uns, dass wir Thomas für diese Funktion gewinnen konnten und sehen diese Besetzung als einen wichtigen Schritt an, um unsere Position als führender, technischer Dienstleister für Veranstaltungstechnik weiter auszubauen. Nachdem wir in den vergangenen beiden Jahren vor allem unsere Kompetenzen im Bereich Video-/LED-Technologie sowie kreativen LED-Anwendungen ausgebaut haben, ist die Stärkung unserer Audio-Kompetenz nun ein konsequenter nächster Schritt. Schwerpunktmäßig wollen wir dadurch für Firmenveranstaltungen und Messen ein noch attraktiverer Partner werden, aber auch unsere Kompetenz für die Beschallung von Touren und Festivals weiter ausbauen.“

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PRG Tabaluga Musical
22.11.2016 Konzerte & Tourneen

Feuer frei für Tabaluga – Wie PRG XL Video bei der Deutschland-Tour mitrockt

Das neue Rock-Märchen „Tabaluga – Es lebe die Freundschaft“ tourt derzeit durch Deutschland. Und auch der kleine Drache braucht fachkundige Unterstützung von PRG XL Video, um sich vor dem Publikum im besten Licht zu präsentieren. Insgesamt wird das neue Tabaluga-Musical zwischen Oktober und Dezember 64 Mal in 19 deutschen Städten aufgeführt – die Premiere fand am 07. Oktober in der Hamburger Barclaycard Arena statt. 37.000 Zuschauer waren in Hamburg bei der zweieinhalbstündigen Show dabei und staunten über die Darbietung der rund 50 Akteure, aber auch über die aufwendige technische Aufbereitung.

PRG XL Video ist bereits seit vielen Jahren für Peter Maffay Produktionen tätig. Für die Tabaluga-Tournee kommen Lichttechnik, Rigging und insgesamt fünf Bühnen von PRG XL Video zum Einsatz.

Auch in diesem Jahr hat Designer Günter Jäckle eine Menge Technik eingeplant, zum Beispiel: 100 PRG Best Boys, 40 Vari-Lite VL 4000, 46 GLP Impression X4 Bar 20, 18 Martin Atomic 3000 Stroboskope und acht Robert Juliat Cyrano. Bereits eine Woche vor Probenbeginn, die bereits im September in Lingen stattfanden, wurden die Vorbereitungen im Hamburger PRG-Lager von der Licht- und Rigging-Crew getroffen. Die Best Boys, VL 4000 und die Strobes wurden in Containertraversen eingebaut, Kabelbäume vorbereitet und die Dimmer-Plattform konfektioniert. Während der Show schwebt die 1.200 kg schwere Plattform, zusammen mit einem Techniker, der für den Service verantwortlich ist, unter dem Dach der Halle. Die große geschwungene Treppe, die auf der Hauptbühne steht, wurde ebenfalls von PRG geliefert.

Acht Lichttechniker sorgen unter der Anleitung von Lichtchef Oli Horn für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Lichttechnik und betreuen die komplette Technik während der Show. Für die Riggingplanung und –vorbereitung war Arno Meyer (Fa. DART) zuständig. Für das Tour-Rigging der rund 160 Motoren sind vier Tourrigger im Einsatz unter Leitung von Headrigger Tim Kranich. Außerdem ist eine sechsköpfige Bühnencrew bei der Tour dabei, die von Andi Fiebig koordiniert wird, der von der ersten Planungsphase bis zum Auf/Abbau die Verantwortung trägt.

Slideshow mit weiteren Fotos

Insgesamt tourt das Musical mit 20 Sattelzügen. Account Manager Tom Kaczmarek, der für die komplette Planung auf Seiten von PRG XL Video verantwortlich ist, freut sich über den Erfolg des Rock-Musicals und die reibungslose Umsetzung durch eine fantastische Crew: „Das Team leistet tolle Arbeit und ich bin sehr froh, dass alles optimal läuft und der Kunde rundum zufrieden ist.“

Nach über einem Jahr Planung und Vorbereitung sind wir mit einem wunderbaren Rockmärchen und einer tollen Produktion mit 64 Konzerten auf Tournee – welch unbeschreibliche Erlebnisse mit ganz großen Dank an ein tolles Team, sagt Bernie Haefner (Produktionsleiter Peter Maffay).

Weitere Informationen über die aktuelle Tabaluga Tour bei Facebook unter https://www.facebook.com/TabalugaOnline/ oder unter www.tabaluga.de.

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PRG Alliance logo
17.11.2016

PRG Alliance verkündet neues Mitglied in Indien

DynaMix Media ist eines der führenden Veranstaltungstechnik Unternehmen in Indien.

Aufgrund der ständig wachsenden Nachfrage an Veranstaltungen in Indien freut sich die PRG Alliance, einen neuen Partner in der Region bekannt zu geben. Das neue Mitglied der PRG Alliance steht für hervorragende Ergebnisse und Umsetzung. DynaMix Media ist ein namhaftes Unternehmen der indischen Veranstaltungs- und Unterhaltungsbranche, unter anderem haben sie die Einführung von 270 Grad Projektions-Formaten für Unternehmenspräsentationen und die erste 92 Meter breite Projektion auf dem lokalen Markt realisiert. Das Unternehmen hat langjährige Erfahrung mit großen Projektionen und Projektionsmapping.

DynaMix Media wurde 2005 gegründet und wird von Herrn Suresh Madan geführt. Das Unternehmen verfügt über ein umfassendes Verständnis von Videotechnik und Netzwerksystemen und verfügt über einen gut ausgestatteten Technikverleih. Als Generaldienstleister bieten sie umfassenden Service in den Bereichen Video, Audio, Lichttechnik, Rigging, Projektmanagement und Content-Design an.

"Unsere Position auf dem indischen Markt ist nicht nur die eines Unternehmens, welches komplexe audiovisuelle Lösungen liefert, sondern sich dabei auch nach internationalen Standards für die Sicherheit und die Arbeitsabläufe richtet. Es bedarf viel Arbeit diese Aspekte in unseren Projekten in Indien umzusetzen, aber langsam nehmen die Kunden dieses Konzept als den richtigen Weg an. Wir wissen, dass die PRG Alliance die gleichen grundlegenden Werte vertritt, wie wir es tun. Zudem ist es für unser Unternehmen ein großer Vorteil, von den Erfahrungen und dem Know-how unseres neuen Partners profitieren zu können“ erklärt Suresh Madam, Gründer & CTO von DynaMix Media. Die Industrie in Indien hat diese fortschrittliche Einstellung von DynaMix Media mittlerweile anerkannt und 2014 wurde das Unternehmen bei den Palm Sound & Light Awards als "Best Video Rental Company" ausgezeichnet.

"Wir glauben, dass DynaMix Media der beste Partner für PRG Alliance ist", sagte Tom van Hemelryck, PRG Alliance Director. "Wenn unsere Kunden nach Indien gehen, brauchen sie einen zuverlässigen Lieferanten, und DynaMix Medias Bewertungen und ihr Ruf in der Branche sind einwandfrei."

Für weitere Informationen über DynaMix Media und PRG Alliance besuchen Sie die PRG Alliance Website.

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Simon Kayser - General Manager, PRG Sourcing and Product Center
03.11.2016

PRG gibt die Ernennung eines neuen Geschäftsführers der chinesischen Einkaufs und Projektentwicklungsabteilung bekannt

Production Resource Group (PRG) – führender Anbieter für Eventdienstleistungen und Veranstaltungstechnik – hat die Ernennung von Simon Kayser zum Geschäftsführer der Einkaufs- und Projektentwicklungsabteilung in Shenzhen, China, bekanntgegeben. Simon Kayser wird an Gary Boyd, Executive Vice President und COO, EMEA, berichten.

Simon Kayser hat in seiner Rolle als Technischer Leiter bei PRG schon jahrelange Erfahrung auf dem chinesischen Markt gesammelt und spricht neben Deutsch und Englisch auch Mandarin. Er war als Projektmanager für diverse Großveranstaltungen und zum Beispiel Messeständen auf Automobilmessen verantwortlich.

Sein erstes PRG Projekt in China war die Beijing New Year Lighting Show im Jahr 2000/1. Sechs Jahre später arbeitete er an den World Summer Games in Shanghai mit und kehrte 2008 für die Beijing Olympic Games zurück. 2009 zog es ihn dauerhaft nach Shanghai, in erster Linie für die World EXPO 2010.

Simon Kayser wird sein technisches Wissen für die PRG Niederlassung in Shenzhen nutzen und somit ebenfalls maßgeblich an der Entwicklung von Video- und Lichttechnik in China beteiligt sein. Ferner wird Simon Kayser eng mit Frederic Opsomer und seinem Team von PRG Projects in Belgien zusammenarbeiten, welche maßgeschneiderte LED Produkte und Videolösungen für Veranstaltungen entwickeln.

Durch die Ernennung von Simon Kayser wird es PRG ermöglicht, die Beschaffungsprozesse in China weiter auszubauen, sowie Innovation und Technik weiter voranzutreiben.

„Nachdem ich acht Jahre in Shanghai gelebt habe, bin ich sehr gespannt auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen die mich erwarten. Dabei lasse ich ein großartiges Team in Shanghai zurück – aber freue mich auch auf neue Kollegen in Shenzhen. Um einen besseren Service für unsere Kunden zu bieten, sehe ich besonders in der Entwicklung und dem Einkauf sowie der individuellen Anpassung von licht- und videotechnischem Equipment Verbesserungspotenzial für unsere Kunden und Projekte.“

„Wir sind sehr glücklich darüber, Simon Kayser als neuen Geschäftsführer in Shenzhen zu haben“ sagte Gary Boyd. „Sein technisches Wissen zusammen mit seiner langen Erfahrung auf dem chinesischen Markt, geben ihm die perfekten Voraussetzungen für seine neue Rolle. Zusätzlich ermöglicht es uns auch, die Beschaffung und Weiterentwicklung neuer Produkte in Chinas Technologiehauptstadt weiter auszubauen“

Simon Kayser hat in Hamburg studiert und ist Diplom Ingenieur (FH). Für seine neue Position verlegt Simon Kayser seinen momentanen Wohnsitz von Shanghai nach Shenzhen.

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02.11.2016 PRG Products

Wie PRG die Bedienung von Followspots revolutioniert

Um die Akteure auf der Bühne in Szene zu setzen, ist vor allem bei dem Einsatz von Truss Follows ein großer Aufwand erforderlich. Es sind eine Reihe an Sicherheitsvorkehrungen zu beachten, es muss ausreichend Platz für den Followspot-Operator vorhanden sein, Traversen müssen für größere Lasten ausgelegt werden und die Spot-Fahrer verharren oftmals stundenlang in ihren Traversensitzen – inkl. aller Nachteile, die das mit sich bringt. Für Truss Follows ist in der Regel ein recht hoher Planungsaufwand erforderlich. Mit dem neuen GroundControl System haben Veranstalter jetzt ganz neue Möglichkeiten!



Dank des neuen Systems von PRG – Eventdienstleistungen und Veranstaltungstechnik, sitzen die Followspot-Fahrer nun nicht mehr in ihren Traversensitzen über dem Publikum fest, sondern können die Spots, dank der GroundControl Remote Unit, von überall in der Location bedienen. Das System verfügt über einen Videomonitor, der das zeigt, was die am Followspot angebrachte HD-Kamera überträgt. Der Followspot-Fahrer sieht also genau die Perspektive, die er bisher hatte, wenn er an seinem Followspot stand oder saß. Verfolgerpositionen, die man nur schwer oder gar nicht in der Veranstaltungslocation unterbringen kann, sind jetzt auch problemlos möglich – denn es ist nicht mehr Platz erforderlich, als ein Moving Light in Ansprich nimmt.

Alles in allem ein verbesserter Arbeitskomfort, deutlich mehr Sicherheit und deutliches Sparpotential für den Veranstalter. Durch die Möglichkeit über eine Matrix auf verschiedene Spots zuzugreifen, können einzelne Followspot-Fahrer sogar GroundControl Spots an verschiedenen Positionen bedienen. Kurz gesagt, ein System, das die Bedienung von Followspots revolutioniert. Das GroundControl wurde bereits bei den renomierten AV Awards 2016 als „Production Product of the Year“ ausgezeichnet.

Wie das GroundControl System funktioniert und warum es bei Veranstaltungen und TV-Produktionen bald nicht mehr wegzudenken ist, sehen Sie in dem folgenden Video: „GroundControl Followspot System im Einsatz beim Deutschen Radiopreis“

... und es gibt noch eine weitere technische Neuheit: Für lange Distanzen hat PRG mit dem Followspot „Longthrow Luminaire“ ein weiteres GroundControl-Produkt entwickelt. Die Vorstellung erfolgte auf der diesjährigen LDI 2016 in Las Vegas.

Weitere Informationen zum GroundControl Followspot findet Sie auf unserer Produktseite.

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PRG - Youtube Videodays 08 2016
13.10.2016

VideoDays

Ein Drittel aller Internetnutzer ist mittlerweile auf YouTube unterwegs, das entspricht rund eine Milliarde Nutzer. Täglich werden mehrere hundert Millionen Stunden Videomaterial hochgeladen und Wohnzimmer-Sänger werden zu weltberühmten Popstars – einer der Bekanntesten von ihnen ist sicherlich Justin Bieber. Aber auch ohne Gesang geht es für viele YouTuber steil bergauf. Mithilfe ihrer Videos verdienen sie mittlerweile sechsstellige Beträge, Tendenz steigend. Und die Plattform wächst stetig weiter. Kein Wunder also, dass die VideoDays ein ebenso rasantes Wachstum an den Tag legen. Aus einem spontanen YouTuber-Treffen mit 400 Teilnehmern bei der Gamscom 2010, ist in sechs Jahren Europas größtes YouTuber-Event entstanden. Die VideoDays finden in Köln, Berlin/Potsdam und Zürich statt. Alleine in Köln fanden sich im September 12.000 Besucher ein.

In einem ähnlich rasanten Tempo ging es auch für die Crew von PRG XL Video in Köln voran. In nur vier Tagen meisterten sie den Aufbau, die Proben, die Show und den Abbau. Ein straffer Zeitplan. Dabei legten sie ebenso viel Multitasking-Skills an den Tag wie die kreativen YouTube-Stars selbst. Neben einem Komplett-Paket für die gesamte Lichttechnik und Beschallung, war PRG XL Video auch für Video und Regie zuständig. Simon Rist, Account Manager bei PRG XL Video, der für einen reibungslosen Ablauf der Technik zuständig war, übernahm bei den VideoDays auch die Tätigkeit des Stagemangers. „Die VideoDays bieten ein spannendes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet. Von technischer Seite aus ist der enge Zeitrahmen eine Herausforderung; in nur vier Tagen haben wir das ganze Projekt von Aufbau bis Abbau durchgeführt. Auf der Bühne waren die Herausforderungen zum einen das durchgängige Programm mit einer Vielzahl an Acts und zum anderen die Anforderungen, die durch die laufenden Fernsehaufzeichnungen dazu kamen.“

Über die Technik hinaus unterstütze PRG XL Video das Event auch produktionstechnisch. Hierfür stellte das Unternehmen einen Produktionsmanager, der sich beispielsweise um die organisatorischen Belange der Halle und die Security kümmerte.

Für das Lichtdesign war Björn Hermann bereits das zweite Jahr in Folge zuständig. Er arbeitete zum ersten Mal mit dem Icon Beam von PRG, den er vor dem Einsatz testen konnte. „Die PRG Icon Beam überzeugt mit ihrer enormen Helligkeit, ihrer kompakten Bauweise und äußerster Schnelligkeit. Nach dem ersten gelungenen Einsatz bei den VideoDays entschied ich mich deshalb, mein Setup für die Linzer Klangwolke mit den PRG Icon Beams aufzustocken.“

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16.09.2016 PRG Lab

Montreux Virtuell

(September Ausgabe LSi Online, Seite 44 & 45)

In den letzten 50 Jahren hat das Montreux Jazz Festival einige der größten Acts der Musikgeschichte , darunter Nina Simone, Ray Charles, Miles Davis, Prince und David Bowie gesehen. Das 50-jährige Jubiläum des Festivals in diesem Jahr war außerdem Gastgeber für ein neues technisches Experiment entwickelt von den Kölner Spezialisten für Raumakustik, Simulation und 3D-Audio-Wiedergabe.

Dieses 50-jährigen Festival in diesem Jahr war Gastgeber für eine brandneue technische Experiment entwickelt von Kölner audioborn, ein Spezialist in der Raumakustik-Simulation und 3D-Audio-Wiedergabe. audioborn entwickelte ein Projekt, welches es dem Montreux Jazz Festival die Möglichkeit gab, um 360° / 3D-Video und Sound-Recording-Technologie zum ersten Mal erfassen zu können. Diese Inhalte werden verarbeitet und können in Anwendungen für virtuelle Realität genutzt werden, welche es dem Nutzer erlauben, die ausgewählten Handlungen "in real-life-Qualität" zu erleben. Im Auftrag des Metamedia Center of the University École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) hat sich audioborn hierfür mit PRG Lab, dem Experten für Videoanwendungen, zusammen getan. Die Projektleitung liegt, als offizieller Technologiepartner bei audioborn. audioborn ist verantwortlich für die Erfassung und spätere 3D-Audio-Wiedergabe der Konzerte unter Nutzung seiner Software namens "Auratorium". Das Software-System, entwickelt für 3D-Audio- und Virtual-Reality-Anwendungen, verwendet einen Ray-Tracing-Ansatz um den Klang physikalisch korrekt und zu 100% natürlich zu berechnen , sagt das Unternehmen. PRG Lab, ein Geschäftsbereich von PRG XL Video, und auch in Deutschland ansässig, entwickelt maßgeschneiderte interaktive und führende Softwarelösungen für die Veranstaltungs- und Messeindustrie. PRG Lab unterstützt das Projekt mit dem 360°/3D Nokia OZO Kamerasystem, um ausgewählte Acts auf dem Festival in einem 360° sphärischen Video zu erfassen. Die Kooperation zwischen audioborn und PRG Lab ist einer der ersten kommerziellen Verwendungen des OZO Systems in einer Produktion dieser Größe. Zusätzlich zu den Standard-Spuraufnahmen, erfasst audioborn den Ton in Form einer 3D-Aufnahmedie Sennheiser VR Mikrofon Prototyp verwendet und wird äußerst realistische 3D-Audio für die Aufnahmen zu reproduzieren können.

Das Einrichten des Systems ist relativ einfach, da die Nokia OZO Einheit recht klein ist: einschließlich seiner Halterung, misst sie 264 x 170 x 238 mm und wiegt nur 4,2 kg. Das Team muss einfach eine sichere Position finden, um die Show zu erfassen, ohne dass sie das Blickfeld stört. Die Eignung des Systems hängt in gewissem Maße auch von der Art der Aufzeichnung ab. Klassische Musik ist relativ einfach, solange keine Sichtlinien blockiert sind und die Künstler mit der Anwesenheit des VR-Aufnahme-Einheit einverstanden sind. Aber mit Taten, wo es viel Bewegung ist rund um die Bühne oder viel Bass oder beides kann die Aufzeichnung durch Vibrationen gestört werden. Aber audioborn hat viele andere Anwendungen im Blick, auch Firmenveranstaltungen, Natur filmen, klassische Musikproduktionen in Konzertsälen oder Kirchen, Sportveranstaltungen, Theateraufführungen und vieles mehr. Aus den Aufnahmen in diesem Sommer gemacht werden drei Titel für das Montreux Jazz Festival YouTube-Kanal produziert werden. "Es wird auf jeden Fall eine 2D-Version 360˚ mit Raumklang, und wir können auch eine 3D-360˚ Video mit räumlichen Audio laden", sagen audioborn.

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ROE Black Onyx 2 Blackface LED Indoor 220x150px
22.07.2016

PRG investiert in LED-Module Black Onyx 2 von ROE Visual

PRG hat in 160 Quadratmeter Black Onyx 2 von ROE Visual investiert. Das Unternehmen ist damit einer der ersten Anbieter in Europa, der dieses Premiumprodukt in seinen Vermietpark aufnimmt und Projekte mit den LED-Modulen ausstatten kann. Das Material steht ab Mitte August in Deutschland zur Verfügung und kommt anschließend gleich für mehrere Projekte zum Einsatz. Neben einigen Anwendungen im TV-Bereich wird das neue Produkt zum Beispiel auch auf dem Autosalon in Paris genutzt.

Das Indoor-LED-Material zählt mit einem Pixelpitch von 2,84 mm zu den höchstaufgelösten LED-Modulen auf dem Markt. Die Helligkeit beträgt 1.800 Nits. Dank seiner schwarzen Oberfläche erfüllt es auch bezüglich des Kontrasts allerhöchste Anforderungen. Mit dieser Investition ergänzt PRG XL Video den umfangreichen LED-Mietpark um ein weiteres hochwertiges Produkt.

Die Module im Format 50 x 50 Zentimeter haben einen Magnesiumrahmen und sind mit einem Gewicht von 9,4 Kilogramm trotz der hohen Auflösung besonders leicht. Der mechanische Aufbau der Module begünstigt einen schnellen und unkomplizierten Aufbau – sowohl bei geflogener als auch bei gestackter Anwendung.



Foto: Roe Visual, Black Onyx 2

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Formel E Berlin
21.07.2016

PRG XL Video bei Formel E in Berlin am Start

Am 21. Mai stand die Berliner Innenstadt ganz im Zeichen der E-Mobilität. Die Hauptstadt war Austragungsort der achten Etappe der “FIA Formula E Championship“, eine Serie für rein elektrisch angetriebene Rennwagen, die in neun Metropolen stattfindet. Mit bis zu 225 km/h ging es abgasfrei mitten durch die Stadt – entlang der Karl-Marx-Allee und vorbei am Alexander Platz. Mit dabei und bestens positioniert waren die LED-Trucks und LED-Screens von PRG XL Video, die für gute Sicht bei den 14.000 Zuschauern sorgten.

Entlang der 2 km langen Strecke standen LED-Trucks und modulare LED-Screens von 15-80 m² Größe. Das urbane Setting des Rennens hielt eine Reihe technischer Herausforderungen für die PRG XL Video-Crew bereit. Dies zeigte sich unter anderem in den mehr als 30 km Signalverkabelung, die es auch im Detail zu meistern galt.
Da der Eventbereich rund um die Rennstrecke erst am Tag vor dem Rennen gesperrt wurde, fanden die Aufbaumaßnahmen bei laufendem Verkehr statt, der so wenig wie möglich gestört werden durfte. Auch der Ziel- und Siegerehrungsbereich stellte aufgrund der örtlichen Gegebenheiten platztechnische Herausforderungen dar. Um allen Zuschauern eine gute Sicht zu ermöglichen, wurde ein spezieller, mobiler LED-Screen auf Basis eines Teleskopkrans in fünf Meter Höhe über dem Siegerpodest in Position gebracht. Dies erlaubte eine hervorragende Sicht für das Publikum und war eine platzsparende Lösung. Die Expertise des technischen Dienstleisters war auch im VIP-Bereich gefragt; hier sorgte ein hochauflösende modulare LED-Wand für herausragende Bildqualität bei der Live-Übertragung.

Bei Fragen rund um unsere LED-Outdoor-Lösungen stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung – Ihr Kontakt: Marco Mahl, Tel: +49 (0)89 958 462 24, E-Mail: outdoor-led@prg.com

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15.07.2016

audioborn und PRG Lab realisieren Virtual Reality-Aufnahmen für das Montreux Jazz Archiv

Das berühmte Jazz Festival findet auch in diesem Jahr wieder an den Ufern des Genfer Sees in Montreux statt. In den letzten 50 Jahren standen hier die Größen der Musikgeschichte auf der Bühne: von Nina Simone und Ray Charles über Miles Davis, Prince und David Bowie.

Für das diesjährige Festival hat audioborn ein Projekt entwickelt, mit dem die Konzerte zum ersten Mal in 360° / 3D Video und Sound aufgenommen werden. Diese Aufnahmen werden im Anschluss an das Festival für die Verwendung von Virtual Reality-Applikationen aufbereitet und geben dem Betrachter so das Gefühl, live bei den Konzerten dabei zu sein.

Beauftragt durch das Metamedia Center der Universität École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) und das Montreux Jazz Festival, übernimmt audioborn als offizieller Technologiepartner die Projektleitung und kooperiert mit PRG Lab. audioborn ist für die Aufnahmen und Reproduktion aller Konzerte in 3D Audio zuständig und nutzt dafür den eigenen 3D Audio Echtzeit-Prozessor Auratorium. Die Software wurde für die präzise Simulation von 3D Audio in Virtual Reality-Applikationen entwickelt und nutzt Ray Tracing-Verfahren, um physikalisch korrekten und damit natürlichen Sound zu reproduzieren.

PRG Lab, eine Unit der Production Resource Group mit Sitz in Düsseldorf, entwickelt kundenspezifische, interaktive und zukunftsweisende Softwarelösungen für das Veranstaltungs- und Messesegment. Für die Videoaufnahmen der 360°-spherischen Konzertaufnahmen, nutzt PRG Lab ein 360° / 3D Nokia OZO-Kamerasystem.

Die Kooperation zwischen audioborn und PRG Lab beim Montreux Jazz Festival ist einer der ersten kommerziellen Einsätze des OZO-Systems bei einer Produktion in diesem Größenumfang. Zusätzlich zu den regulären Multitrack Recordings wird audioborn 3D Aufnahmen mit einem Sennheiser VR Mikrophon Prototypen erstellen, um dadurch eine überzeugend realistische 3D Audio-Wiedergabe der Aufnahmen zu ermöglichen.

Slideshow

„Die verwendeten Methoden zur Aufzeichnung des Sounds – welcher der wohl wichtigste Teil des Montreux Jazz Festivals ist – werden Pionierarbeit leisten, sowohl für die Erstellung von 3D Audio-Aufnahmen als auch deren natürliche Wiedergabe. Mit unserem 3D Audio Prozessor Auratorium wird der bisher höchste Immersionsgrad für die Wiedergabe des Jazz Archivs erreicht,” sagt Dr. Dirk Schröder, CEO von audioborn.
„Wir müssen bestimmen welchen Einfluss die Position der Kamera im Raum auf jedes einzelne Instrument und jeden Ton hat. Wenn Ton und Video für die VR-Wiedergabe zusammenkommen, soll das Gefühl erzeugt werden, tatsächlich beim Festival anwesend zu sein. Unser Ziel ist es, ein völlig immersives Erlebnis zu schaffen, das sowohl auf visueller als auch auf auditiver Ebene funktioniert. Wir sind stolz darauf, zusammen mit PRG als unserem professionellen Partner für die 3D Video-Aufnahmen zu arbeiten.”

„Eine der Herausforderungen bei diesem Projekt ist die große Datenmenge, die wir in den 16 Tagen Aufnahmezeit mit dem OZO-System generieren“, sagt Michael Ochs, Audio Engineer bei PRG Lab. „Spannend ist auch die Bandbreite neuster Technologien, die hier zum Einsatz kommen. Zudem ist es eines der ersten Projekte dieser Art und viele der Abläufe und Prozesse müssen erst entwickelt werden.”

Das große Datenvolumen bei 3D-Aufnahmen stellt eine Herausforderung in der Erstellung immersiver Inhalte dar. Eine Aufnahme von drei Stunden generiert ein Datenvolumen von ca. 2 TB. Nach der Dekomprimierung des aufgenommenen Rohmaterials vervielfacht sich das Datenvolumen um den Faktor 12.

PRG Lab baut seine 3D-Kompetenzen kontinuierlich aus und wird sowohl die OZO Production Computers als auch die audioborn Software Auratorium zur Erstellung immersiver Inhalte nutzen. Die Audiomischungen können über mehrkanaligen 3D-Audio-Systeme oder binaurale Kopfhörer wiedergegeben werden.

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PRG Firmen Events / Kongresse
17.06.2016 Firmenevents

Technisch und kreativ: Alles aus einer Hand für den Global Female Leaders Summit

Das Ritz Carlton im Herzen der deutschen Hauptstadt begrüßte im April 2016 rund 220 der einflussreichsten, weiblichen Führungskräfte zum dritten Global Female Leaders Summit. Bei so viel internationaler Frauen-Prominenz war der Anspruch an die Gestaltung und eine reibungslose Umsetzung des Kongresses hoch. Dabei konnte PRG XL Video bereits im Vorfeld durch ein schlüssiges Konzept bei der Agentur punkten, das sowohl die technischen als auch die gestalterischen Aspekte beinhaltete.

„Wir freuen uns, dass wir den Global Female Leaders Summit mit einer großen Bandbreite unserer Expertise unterstützen konnten. Gleichzeitig haben unsere schnellen internen Kommunikationswege dazu beigetragen, Synergien zu nutzen und zeit- und kosteneffektiv zu arbeiten. Der Mehrwert für den Kunden lag insbesondere bei der ganzheitlichen Betreuung“ sagte Gerd Helinski, Senior Account Manager bei PRG XL Video. „Unser System erlaubt es, alle Anforderungen und Probleme mit einem Ansprechpartner zu klären. Ich konnte dabei zu jeder Zeit auf ein kompetentes Team aus den verschiedenen Bereichen bei PRG XL Video zurückgreifen“. PRG lieferte Licht-, Audio- und Videotechnik sowie die Gestaltung und Lieferung der Bühne. Bei der Entwicklung von Raumkonzepten und Designs kann PRG XL Video bereits in der kreativen Planungsphase technische Kompetenz einbringen. Die technischen Fachleute finden bereits in dieser Phase passende Lösungen und überprüfen dabei auch die technische Machbarkeit im Rahmen des vorgegebenen Budgets.

Von der Idee zur Realität

Eine der Kundenanforderungen war die harmonische Integration der Hauptsponsoren-Logos in die Rückwandgestaltung. Ebenfalls von Bedeutung war die Ausrichtung der zwei Videoleinwände, auf denen verschiedene Inhalte übertragen wurden und auf die jede Teilnehmerin von ihrem Platz aus eine gute Sicht haben musste. Dabei sollte der Hintergrund farblich das CI der Veranstaltung wiedergeben und auch für die Abendveranstaltung mit Live-Musik tauglich sein. Die Creative-Unit für Corporate Events von PRG XL Video griff dafür sowohl klassische als auch moderne, geradlinige Elemente auf. 

Die Grafiken und das Bühnendesign konnten getreu des Entwurfes umgesetzt werden. 


Designvorschlag, bestehend aus Set-Design und Grafik für die Hintergrundgestaltung
 


Umsetzung der Bühne im Ballsaal des Ritz Carltons


Die Konfiguration integrierte sich fließend in die Räumlichkeiten und ermöglichte eine gute Sicht für alle Teilnehmerinnen

Das Design hatte einen moderner Look, der das Grün der Kunden-CI aufgriff und gleichzeitig die technischen Anforderungen und das notwendige Equipment integrierte. Die Veranstaltung war sowohl für den Kunden als auch für alle Teilnehmer des Summits ein voller Erfolg.

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15.06.2016 Festivals

Terry Cook: Lichtdesign bei Rock in Rio

Terry Cook, Senior Lighting Designer bei Woodroffe Bassett Design (WBD), über seine Tätigkeit bei Rock in Rio, Lissabon.

Terry, du bist hier in Lissabon als Festival Lighting Designer vor Ort. Wie ist es dazu gekommen und was ist deine Rolle hier?

Terry: Woodroffe Bassett Design (WBD) war bereits 2014 als Lichtdesigner der Rolling Stones bei Rock in Rio Lisbon. Das Konzept des Festivals hat uns von Anfang an sehr gut gefallen. Es ist anders; nicht nur, dass es ordentlich und sauber ist sondern auch, dass es sich für die Umwelt engagiert.

2014 haben wir hier das Vater-Tochter-Team Roberto und Roberta Medina kennengelernt. Die Medinas sind für die Rock in Rio-Festivals in Lissabon, Las Vegas und Rio de Janeiro verantwortlich. Kurze Zeit später haben wir uns entschieden, zusammenzuarbeiten. Unser Ziel war es, das Festival mit seinen verschiedenen Bühnen und Locations einheitlicher zu gestalten. Über einen Zeitraum von drei Festivals hat WBD sich verstärkt mit diesem Thema befasst. Das erste Festival war Rock in Rio in Las Vegas und das letzte Festival ist dieses hier in Lissabon. Zu unserem neuen Konzept gehörte die Verbesserung des VIP-Erlebnisses sowie die Integration der kleineren Bühnen in den übergreifenden Rock in Rio Look & Feel. Wir haben zum Beispiel auf allen Bühnen einen sehr ähnlichen Hold-Look für den Fall, dass die Bühne mal nicht besetzt ist.

Hier in Lissabon ist WBD als Festival-Lichtdesigner vor Ort; wir sind zusammen mit PRG XL Video für die Bereitstellung aller Beleuchtungssystems verantwortlich. Bei diesem Festival kümmern wir uns gemeinsam um die Main Stage sowie zehn weitere Locations auf dem Festivalgelände. WBD hat noch viele weitere kreative Ideen in der Pipeline und ist gespannt was die Zukunft mit Rock in Rio bereithält.

Was sind die Faktoren, die deiner Meinung nach ein erfolgreiches Lichtdesign bei diesem Festival ausmachen?

Terry: Wir legen großen Wert darauf, dass das Lichtdesign und das Traversenlayout eine gute Lösung für alle Beteiligten sind. Für den Festivalveranstalter liefere ich ein Rigg, das genau in das vorgegebene Budget passt; für die Lichtdesigner der Bands liefere ich ein multifunktionales Rigg, das so einfach wie möglich für ihre eigenen Shows verwendet werden kann und den verschiedenen Ansprüchen gerecht wird.

Meiner Ansicht nach kann der Erfolg des Riggs an der Häufigkeit der Einbindung in die Show gemessen werden. Wenn sich die Lichtdesigner für das bestehende Festival-Rigg entscheiden und es nicht gegen ihr eigenes Rigg ausgetauscht wird, dann ist das ein Erfolg. Bis jetzt hat das gut geklappt und während der drei Festivals wurden die Traversen von allen Künstlern verwendet. Das war die Idee hinter dem Konzept, das wir für RiR entworfen haben.

Was ist dein Geheimnis für diesen Erfolg beim Lichtdesign?

Terry: Mein Geheimnis ist ganz einfach: ich hab nicht versucht zu kreativ zu sein. Ich habe das Lichtrigg nicht als mein Rigg angesehen sondern als unser Rigg gesehen. Ein Rigg, das für alle Beteiligten gut ist. Das Rigg ist ein “Standard Festival Set Up”; wir haben gerade Traversen im Dach und Lichtleitern als vertikale Elemente sowie ein wandlungsfähiges Floor Package. Es gibt keine komplexen Traversenanordnungen, die es den Lichtdesigner schwer machen, ihr Design für diese Bühne anzupassen. Es ist ein einfacher Look, der den Prozess für alle unkompliziert macht und dennoch eine tolle Show erlaubt.

Wie kommen die Anforderungen der verschiedenen Lichtdesigner für dieses Festival zusammen? Was sind die Abläufe?

Terry: WBD hat für Rock in Rio ein vorläufiges Lichtkonzept erstellt, das wir dem Management der Künstler zukommen lassen. Aus diesem können grundsätzliche lichttechnische Vorgaben entnommen werden. Im nächsten Schritt arbeiten wir mit unserem technischen Dienstleister, in diesem Fall mit PRG XL Video, um genauere Pläne zu erstellen. Diese überarbeitete Version nehmen wir dann als Grundlage, um mit den verschiedenen Lichtdesignern in Kontakt zu treten und ihre Anforderungen im Hinblick auf das geplante Rigg zu besprechen.

Im weiteren Verlauf kommt das Visualisierungsteam mit dazu und wir klären zusätzliche Produkte, die die Bands selber einbringen wollen, wie zum Beispiel zusätzliche Steuerpulte oder Leuchten. Meine Aufgabe als Festival-Lichtdesigner ist es, das Lichtrigg für jeden eintreffenden Künstler vorzubereiten und sicherzustellen, dass alles da und bereit ist.

Wie arbeitest du mir Vickie Claiborne von PRG zusammen, die hier bei RiR für die Visualisierungs-Suite zuständig ist?

Terry: Vickie und ich sind bereits zu Beginn des Prozesses in Kontakt getreten. Wichtig war uns, dass wir einen Workflow erstellen mit dem wir beide gut arbeiten können. Das Teilen von Informationen ist gerade bei den vielen Gewerken und eingebundenen Personen sehr wichtig. Vickie ist sehr professionell und kennt die Branche bestens. Da Vickie den FOH bei Rock in Rio Las Vegas betreut hat, kennt sie sowohl das Festival als auch mich sehr gut. Das spart Zeit und macht vieles einfacher.

Gibt es dieses Jahr bei Rock in Rio Neuheiten?

Terry: Ja, die Electronica-Bühne ist zum Beispiel neu. Wir von WBD waren von Beginn an involviert und konnten viel kreativen Input einbringen. Ebenfalls neu ist die VIP-Area hier in Lissabon, die Platz für rund 2.000 Besucher bietet. Der Blick über das Festivalgelände ist spektakulär und natürlich wird den Besuchern dort etwas Einzigartiges geboten. Man könnte es mit dem Motto „Corporate hospitality meets rock’n roll festival“ beschreiben.

Wird der Meilenstein des 30-jährigen Jubiläums von Rock in Rio besonders gefeiert?

Terry: Ja, es gibt eine Reihe von Highlights. Zum einen wird es ein noch größeres Festival in Rio de Janeiro geben und zum anderen kommen große Bands und Sänger der letzten 30 Jahre zurück auf die ikonische RiR-Bühne. Dazu zählen unter anderem Queen, eine der ersten Bands, die bei Rock in Rio dabei waren und jetzt mit Adam Lambert + Queen dabei sind sowie auch Bruce Springsteen.

Ein weiteres Highlight ist eine Show im Amazonas, bei der gleichzeitig 1 Million neue Bäume gepflanzt werden.

Wie bist du Lichtdesigner geworden?

Terry: Ehrlich gesagt war es gar nicht mein Plan, Lichtdesigner zu werden. Als Kind hatte ich mein Glück als Schauspieler versucht, konnte aber nicht durch großes Talent überzeugen. Mein Selbstvertrauen nahm ab und mein Agent bot mir an, dass ich zur Abwechslung mal den Verfolger bei einer Show bedienen könnte. Das habe ich dann auch getan und es gefiel mir sehr gut. Daraufhin habe ich regelmäßig den Verfolger in unserem örtlichen Theater bedient. Als ich erfuhr, dass ich Licht und Technik für Theater im College studieren konnte, war ich Feuer und Flamme. Im College habe ich mich auf Sound Design und Stage Management spezialisiert. Lichttechnik war zu diesem Zeitpunkt gar nicht mein Ziel. Nach dem College war allerdings das Geld knapp und ich war froh, dass es viele Jobs im Bereich Lichttechnik gab; die ich natürlich gerne angenommen habe.

1999 habe ich dann am Millennium Dome in London gearbeitet und bin zum ersten Mal auf Patrick Woodroffe and Adam Bassett gestoßen. Zu diesem Zeitpunkt war Adam der Assistent von Patrick, der als Lichtdesigner arbeitete. Ich war als Mitglied der Crew da und hatte mit keinem der beiden viel zu tun. Einer meiner Jobs war es, jede einzelne Leuchte im Dome mit einer Wasserwaage auszurichten. Ich habe dafür mehrere Tage gebraucht. Mir wurde gesagt, dass die Anfrage für diesen Job von Adam Bassett höchst persönlich kam. Bis zu diesem Tag beteuert Adam - also 16 Jahre später - dass er das nie in Auftrag gegeben hat. Wie auch immer, Adam und ich trafen uns, wurden Freunde und aufgrund meiner Erfahrung im Bühnen- und Production-Management , habe ich als Projekt Manager mit Adam zusammengearbeitet.

Mein Background ist also eher auf der Produktionsseite aber mein Karrierewunsch und hoffentlich auch meine Zukunft liegen im Lichtdesign. Dank meiner Erfahrungen in der Produktion verstehe ich den Wert eines Lichtes, ich verstehe was der Kunde in Bezug auf Kosten und Zeitpläne durchmacht und ich verstehe die Lage der Crew, wenn sie die Leuchten an den Traversen anbringen, hoch in das Rigg klettern und so weiter - denn ich war auch mal einer von ihnen. Bei WBD lerne ich von zwei der besten Lichtdesigner und ich schätze mich wirklich glücklich.

Kannst du dich noch an deinen ersten Job mit PRG erinnern?

Terry: Mein erster nennenswerter Job aus lichttechnischer Sicht mit PRG war bei den Filmfestspielen in Doha, Qatar - dem Doha Tribeca Film Festival in 2009. Es war eine große Show, bei der wir knapp 6000 Leuchten zum Einsatz kamen, eine 100 Mann Crew vor Ort hatten und zwei Antonovs brauchten. PRG in Birmingham war komplett leer geräumt. Angeblich haben sie die Chance genutzt, um den Boden zu streichen.

Mit deiner Erfahrung als Verfolger-Operator, was ist deine Meinung zum GroundControl FollowSpot-System von PRG?

Terry: Ja, ich hatte die Chance, das GroundControl FollowSpot-System bereits in der Entwicklungsphase zu testen. Ich war beruflich in Amerika und wurde von PRG eingeladen, das System zu sehen. Es ist ein fantastisches Produkt für unsere Branche. Es erlaubt Designern, einen Verfolger an neuen und vorher unzugänglichen Orten zu positionieren; solange wir einen Bad Boy Spot an den Traversen befestigen können, können wir auch mit einem Verfolger arbeiten. Wir müssen uns keine Sorgen darüber machen, wie und wo wir einen Operator hoch und runter bringen sowie einen Plan parat haben, um ihn ggf. zu retten. Das System macht die Arbeit mit Verfolgern viel einfacher und vielseitiger in der Anwendung. Das einzige ist der Service des Bad Boys, wie bei allen anderen Moving Lights auch.

Zum anderen ist es eine innovative Erfindung, die uns zeigt in welche Richtung sich die Branche bewegt. Eine Kamera, die an der Lampe befestigt ist und dem Operator, der sicher am Boden steht, die volle Kontrolle über seinen Verfolger gibt; das ist wirklich toll. Zudem kann die Lichtfarbe verändert werden. Die ursprüngliche Handhabung des Verfolgers ändert sich dabei nicht wirklich. Auch wenn es keine komplett neue Erfindung ist, ist die Kombination aller Eigenschaften in einer Einheit sehr interessant und zukunftsweisend.

Woher kommt deine Leidenschaft für die Arbeit als Lichtdesigner?

Terry: Wenn bei einer Show alles zusammenkommt, die Musik und das Licht im Einklang sind und alles so klappt wie man es sich vorgestellt hat, dann ist das ein gutes Gefühl. Es kommt auf die Details an, die zusammen das ganze Erlebnis ergeben. Wenn alle Leuchten im Takt des Beats von Blau zu Rot wechseln, dann ergeben sich Szenen, die begeistern. Wenn man als Lichtdesigner mit dem Kunden oder beim Publikum stehst und die Show erfüllt ihre Aufgabe und kriegt eine positive Resonanz, dann ist das eine Anerkennung deiner Kreativität.

Als Lichtdesigner kann das Leben auch mal einsam werden. Bei Shows bist du bis spät in die Nacht da, du arbeitest unter viel Stress und du musst Erwartungen erfüllen. Viele Lichtdesigner arbeiten alleine, ich habe zum Glück ein Team von fünf Leuten, mit denen ich mich austauschen kann. Das hilft mir ungemein. Für mich zählt auch die Crew, mit der ich arbeite. Als Lichtdesigner kann man ein riesen Budget haben, aber es kommt auf das Team um dich herum und im Hintergrund an. Die Crew hilft dir dabei, einen Job zur Zufriedenheit abzuliefern. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, die PRG-Crew in Lissabon dabei zu haben. Bei jeder Wetterlage werden Kabel von A nach B getragen, zusätzliche Kabelgraben gegraben und immer ist alles sehr professionell. Ohne diesen Einsatz könnte ich nicht das tun, was ich tue.

Kannst du privat noch eine Show genießen, ohne dir das Licht genau anzusehen?

Terry: Ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich eine Show angucken könnte, ohne auf das Licht zu achten. Aber ich habe gelernt, die gesamte Show zu genießen. Als Lichtdesigner schätze ich dennoch das Licht einer Show und ich habe von anderen Lichtdesignern und ihren Shows viel gelernt. Licht ist nur ein Aspekt einer Show und es ist wichtig das Licht, den Sound und den Künstler zusammenzubringen.

Hier in Lissabon bei Rock in Rio haben wir ein Feuerwerk vor dem Auftritt des Main Acts. Es wäre natürlich einfach, mit 300 Moving Lights eine riesige Show zu kreieren aber das Lichtdesign sollte das Feuerwerk unterstützen und es widerspiegeln. Es ist wichtig, dass das Feuerwerk das Licht leitet und eine Symmetrie zwischen beiden geschaffen wird. 

(Mit freundlicher Genehmigung übernommen von Event Elevator - www.eventelevator.de)


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PRG Proshop
13.06.2016

PRG ProShop veranstaltet Sonderverkauf von Gebrauchtequipment in Utrecht

PRG ProShop startet vom 15. bis zum 17. Mai einen großen Sonderverkauf von gebrauchter Veranstaltungstechnik. Dafür öffnet der PRG ProShop bei PRG in Utrecht (NL) seine Türen für Anwender, Kunden und Interessenten. Der Sonderverkauf findet an allen drei Tagen jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr statt. Angeboten wird eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Veranstaltungstechnik aus den Bereichen Lichttechnik, Audiotechnik, Videotechnik, Rigging, LED, Kameras und Zubehör.

Im Portfolio befinden sich Moving Lights, Lichtpulte, Audiokonsolen, Tageslichtscheinwerfer, Speakersysteme, Mikrofone, Videokameras, Netzwerktechnologie, Computer und Traversen. Eine komplette Liste des angebotenen Equipments kann als PDF von der Website von PRG XL Video abgerufen werden.

Der Verkauf erfolgt nach dem Grundsatz „first come, first serve“. Bezahlt wird bar beziehungsweise per Debit- oder Kreditkarte. Das Material ist getestet, ein späterer Umtausch ist nicht möglich. Adresse: PRG Utrecht (NL), Ontariodreef 10, 3565 BD Utrecht/Niederlande. Anfragen können unter +44 (0) 121-477-1239 oder per Email an prggaragesale@prg.com gestellt werden.

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PRG Azubi Event Hamburg 2016
01.06.2016

Azubi-Team meistert Party

Auszubildende von PRG XL Video unterstützten die alljährliche „Summer Launch Party“, die am 21. Mai 2016 in einer Hamburger Jugendkirche stattfand. Sowohl die technischen als auch die organisatorischen Belange wurden dabei von den Azubis eigenständig übernommen und umgesetzt.


Drei Tage Teamwork für PRG XL Video: (v.l.n.r.) Karsten Schubert, Marc Küster, Nikolas Richter, Franziska Wolkwitz, Philip Martens, Vanessa Walbe, Florian Wiemers, Yannick Henß, Stefan Schirjaev. Es fehlt: Ömer Saral.

Das Azubi-Team bestand aus angehenden Veranstaltungstechnikern und Veranstaltungskauffrauen, die das Projekt von Logistik über Soundcheck bis hin zum Marketing gemeinsam in die Tat umsetzten. Die Verantwortung für alle technischen Aspekte lag bei zwei Azubis aus dem dritten Lehrjahr, beide Fachkraft für Veranstaltungstechnik, die das Projekt gleichzeitig für ihre anstehende Abschlussprüfung nutzen werden.

Die Summer Launch Party ist ein jährliches Projekt, das PRG XL Video seinen Auszubildenden übergibt und das dazu beiträgt, dass Erlerntes anhand eines kompletten Events eigenverantwortlich in der Praxis umgesetzt wird.



Nach dreitägigem Aufbau war es dann endlich so weit. Die Gäste erwartete ein abwechslungsreiches Programm, das aus fünf auftretenden Bands sowie einem DJ für den späten Abend bestand. Nicht nur für gute Stimmung und Musik, sondern auch für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt. Der Sommer wurde also gebührend eingeläutet.

Unterstützung erhielten die Azubis von Philip Alexander Martens, der sich bei PRG XL Video um regionale Veranstaltungen im Großraum Hamburg kümmert und bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stand.

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Juliane Tietz

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Telefon: 040 - 670 886 - 187
E-Mail: jtietz@prg.com

 

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